Kunst erklingt am Fuße des Schlerns

TRANSART in Völs und Kastelruth

Mittwoch, 23. September 2015 | 15:46 Uhr

Völs/Kastelruth – Am vergangenen 20. September machte die TRANSART, das Festival zeitgenössischer Kunst, auch in Völs und Kastelruth halt. Etwa 150 Zuschauer wohnten den gleichzeitig außergewöhnlichen und eindrucksvollen Aufführungen unter dem Titel „Zeichen der Zeit“ bei.

Um Punkt 18.00 Uhr ging’s los: Am Fuße des Peterbühl wurde ein Lautgedicht von Peter#KOMPRIPIOTR#Holzknecht und Paul S. Feichter vorgetragen. Titel des Werks war „Tak, Track; Craak – Dada“, als Klangquelle dieser Uraufführung dienten die drei Holzschranken neben dem Friedhof-Weiher in Völs.

Gleich anschließend brachte die amerikanische Harfenistin Zeena Parkins die Kapelle am Peterbühl im Licht des Sonnenuntergangs zum klingenden Glühen. Die Kapelle war dabei ein nicht betretbarer Raum, der nur von der Musikerin alleine und ihren zwei Harfen zu einem Sender von gigantischen Klangwellen wurde.

Am späteren Abend erwarteten die Zuschauer zwei weitere Programmpunkte in Kastelruth: Das Künstleratelier von Hubert Kostner diente als spektakulärer Raum für eine außergewöhnliche Klangreise mit den beiden Klarinettisten von „The International Nothing“ und eine Filmdokumentation über das Künstlerhaus.

Von: ©mk