Grödner Künstlervereinigung geht in die Welt hinaus

UNIKA-Kunst erobert Taiwan

Mittwoch, 29. Juli 2015 | 11:09 Uhr

Bozen – Die Grödner Künstlervereinigung UNIKA geht mir ihrer Kunst mehr und mehr in die Welt hinaus. Seit 18. Juli sind einige ihrer Werke sogar in Fernost zu sehen – im „Sanyi Wood Museum“ im Landkreis Miaoli (Taiwan). Noch bis September zeigen UNIKA-Künstler im Rahmen der Sonderausstellung „Figuratives aus Holz“, wie kreativ und vielseitig der traditionelle Werkstoff verarbeitet werden kann. 

Das „Sanyi Wood Museum“ ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Taiwan-Reisende, sondern gilt als fernöstliches Zentrum für internationale Kunstwerke aus Holz. „Es ist für uns eine große Ehre, als einzige Vertreter Italiens, eingeladen worden zu sein und ein Beleg dafür, dass man unsere Kunst auch in Asien wertschätzt“, erklärt UNIKA-Präsident Filip Moroder Doss. Mit der Ausstellung könne man den Bekanntheitsgrad des Grödner Kunsthandwerks weiter steigern und neue Zielgruppen und Märkte dafür begeistern.

Der Kontakt zwischen dem Museum und UNIKA kam am Rande des „World Wood Day“ in Tansania zustande, an dem Moroder Doss teilgenommen hatte. Die Veranstaltung, die jedes Jahr an wechselnden Austragungsorten stattfindet, wird vom IWS („International Wood Society“) organisiert, dem auch die Künstlervereinigung angehört.

Indes laufen die Vorbereitungen für den traditionellen Saison-Höhepunkt, die alljährliche Skulpturenmesse UNIKA im Tenniscenter Runggaditsch/St. Ulrich, auf Hochtouren. 21 Bildhauer und Maler der UNIKA stellten dort vom 20. bis zum 23. August einige ihrer Exponate aus. Bereits gestartet ist IDEA UNIKA, eine weitere Initiative der Vereinigung, bei der UNIKA-Künstler den Ortskern von St. Ulrich in eine Galerie unter freiem Himmel verwandeln.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern