Kolloquium im Naturmuseum

Welche Folgen haben Gülle und Mist auf die Artenvielfalt?

Freitag, 07. Oktober 2022 | 11:02 Uhr

Bozen – Welche Folgen haben Gülle und Mist auf die Artenvielfalt? Darum geht es am 12. Oktober im Naturmuseum bei einem von der Plattform Biodiversität Südtirol organisierten Kolloquium, das auch online zu sehen ist.

Wiesen und Weiden sind Lebensraum für eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Besonders extensiv bewirtschaftete Wiesen, etwa Magerwiesen, gelten als Biodiversitäts-Hotspots. Was mit dieser Artenvielfalt passiert, wenn sie mit unterschiedlich großen Mengen von Gülle, Jauche oder Mist gedüngt werden, ist Gegenstand eines fünfjährigen Projekts des Versuchszentrums Laimburg. Dessen Ergebnisse präsentiert Giovanni Peratoner am Mittwoch, 12. Oktober um 18.00 Uhr im Naturmuseum Südtirol bei dem von der Plattform Biodiversität Südtirol organisierten Kolloquium „Artenvielfalt und futterbauliche Aspekte bei mäßig artenreichen Dauerwiesen”. Der Laimburg-Mitarbeiter beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Grünlandbewirtschaftung.

Der Eintritt ist frei. Eine online-Buchung auf der Webseite des Museums unter dem Link https://app.no-q.info/naturmuseum-sudtirol/calendar#/event/131486 ist empfohlen. Die Veranstaltung ist auch auf dem YouTube-Kanal des Museums unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=InQ2klnf0S0 zu sehen.

Die 2020 gegründete Plattform Biodiversität Südtirol ist ein Netzwerk aller Institutionen und Fachleute im Bereich der Biodiversität. Federführend sind das Naturmuseum Südtirol, die Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung sowie das Team des Biodiversitätsmonitorings Südtirol von Eurac Research.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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17 Kommentare auf "Welche Folgen haben Gülle und Mist auf die Artenvielfalt?"


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inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

i woaß lei, dasses grausig stinkt. So a Luftverpestung ghearat verbotn, weil in Bauer gheart net die gonze Umgebung❗️

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 26 Tage

inni inzwischen Sind die Böden derart übersäuert dass die Natur nicht mehr dagegen ankommt.Landet auch im Grundwasser und auf dem Tisch!Vom Gestank ganz zu schweigen.In gewissen Taldörfern kannst kaum mehr lüften .

Sellwertschunasosein
Sellwertschunasosein
Grünschnabel
1 Monat 26 Tage

di klearonlogen und do klearschlomm stinkt ah. sek miasat man is scheisn aj vopiatn

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

@inni
So ist es wenn Leute am Land leben aber völlig die Verbindung zur bäuerlichen Umgebung verloren haben – ein modernes Problem.
Wie soll er denn dann düngen und wann???

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 26 Tage

@neidhassmissgunst
…das Problem ist nicht das Düngen, sondern das zu viel Düngen…
früher hatte man zwei Grossvieheinheiten pro Hektar Grünfläche, heute ein vielfaches davon…Kraftfutterproduzenten freut das, mit der so produzierten Scheisse weiss man nicht mehr wohin…
😝

Sellwertschunasosein
Sellwertschunasosein
Grünschnabel
1 Monat 26 Tage

@Doolin heint terf man max 2,5 grossvieheinheitn hobm. auso man liefert di milch nicht an einer Südtiroler sennerei. bzw man sucht nicht um Beiträge an. in höherren lagen lai 1,8

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

@inni…. Natur stinkt? Das ist jetzt eine rein subjektive Feststellung! Nagellackentferner, Zigarettenrauch stinken nicht? Problematisch ist nicht die Substanz, die “stinkt”, sondern jene die toxisch ist, auch wenn sie nicht stinkt, so wie Autoabgase!

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

@Sag mal….. übersäuert? Welchen ph-Wert haben jetzt diese Böden erreicht? .. Nitrate werden von Pflanzen als Nährstoffe verwertet und in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Sie können direkt von pflanzlichen Organismen als Stickstoffquelle aufgenommen und verwertet werden…..Tierhaltung gibt es seit 1000de Jahre, bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts gab es überall, auch im Dorfzentrum, Tierhaltung. Alle haben es überlebt! Der Kuhgeruch war ein Standard und ist gar nicht aufgefallen, vonwegen stinken…da hat man wahrscheinlich auch nicht alle Tage geduscht …

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 25 Tage

@Doolin….heute: ist 2,5 (unter 1250 m Höhe), oder 2,2 (zwischen 1250 und 1500 m) ein vielfaches von 2? über 1800 m sind es 1,8 ….

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

Durch das Aufbringen von Gülle vermehren sich verstärkt stickstoffliebende Pflanzen, während alle anderen Pflanzen zurück geträngt werden. Die Artenvielfalt geht stark zurück.
Diese Pflanzen sind wiederum nicht so gut für die Qualität der Milch, so dass auch die Qualität des Käses leidet.
Gülle ist eigentlich ein wertvoller Dünger, hat aber auf der Almwiese nichts zu suchen.

Sellwertschunasosein
Sellwertschunasosein
Grünschnabel
1 Monat 26 Tage

grundsätzlich ischs gleich ob man gülle untuat odo mist und jauche. es geht um di mänge. di Verbraucher verlongen an höheren Tierschutz sprich laufstall. und im laufstoll funktioniert lai gülle. also liebe Verbraucher mochsts mit enk selber aus wos des von bauer volong. höherer Tierschutz oder mist und jauche

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 25 Tage

@Look…. Nitrate werden von Pflanzen als Nährstoffe verwertet und in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Sie können direkt von pflanzlichen Organismen als Stickstoffquelle aufgenommen und verwertet werden…..warum sollte man eine Almwiese nicht “füttern”? das sind wieder typische ökosoziale Aussagen ohne Bezug zur Landwirtschaft oder Kenntnis darüber …

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Universalgelehrter
1 Monat 25 Tage

Oracle
Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass große Mengen die Wiese hin zu schlechteren Futtepflanzen verändern. Ich habe zwar keine Almwiesen, aber ich habe 15 Jahre Landwirtschaft betrieben und konnte die Entwicklung selbst beobachten.
Almwiesen beherbergen eine Vielzahl verschiedener Pflanzen, die an nährstoffarme Böden angepasst sind.
Diese Pflanzen verschwinden alle, wenn man sie regelmäßig mit Gülle düngt.

rantanplan
rantanplan
Tratscher
1 Monat 26 Tage

diese rechnung ist einfach….soviel kühe im stall haben wie man futter vom eigenen feld zusammenbringt…..dann muss man nicht 5x im jahr güllen sondern nur 2x u diese menge passt dann auch gut fürs feld….mache ich zumindest so und habe nicht nur “weisse stingl” auf den wiesen

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

Deswegen gibt es ja die Flächen GVE Regelung. Dies passt so. 

Wenn man nicht mehr düngen darf damit die grünradikalen Stadtler fröhlich an den Sonntagen vorbeispazieren können ohne Geruch und optische Belästigungen  –  dann müssen diese auch eine Gegenleistung erbringen, zum Beispiel den richtigen Preis für Milchprodukte zahlen. 
Sie selber sind ja mit einem fixen Gehalt gut abgesichert. Deswegen sagt eine Weisheit: mit vollen Hosen ist leicht stinken…

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

Gülle und Mist wird in der Landwirtschaft schon seit Urzeiten auf die Felder ausgebracht. Ich habe in meiner Kindheit noch (Getreide) Felder “erlebt”, auf denen Klatschmohn und Kornblumen blühten. Es sind nicht Gülle und Mist, welche die Bodenqualität massiv verschlechtern, sondern die ausgebrachten MENGEN ! Denn wie bei vielen anderen Dingen auch, macht die Dosis das Gift……

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

Mist und Kot zieht Insekten an!

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