Meghan nimmt angeblich an einer Diskussion teil

Ärger um Herzogin Meghan wegen “Einmischung in Politik”

Donnerstag, 20. August 2020 | 14:42 Uhr

Herzogin Meghan nimmt nach Medienberichten an einer Diskussionsveranstaltung anlässlich der Präsidentschaftswahl in den USA teil – und hat damit heftige Kritik ausgelöst. Die 39-Jährige tritt demnach als Gast bei einem Online-Treffen auf, um Frauen zu ermutigen, bei der Wahl im November ihre Stimmen abzugeben.

Eine offizielle Bestätigung ihres Sprechers in London lag bis Donnerstagmittag nicht vor. In sozialen Medien forderten wütende Briten, die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische. Meghan gilt als scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump. Sie hatte sogar in früheren Jahren einmal mit der Auswanderung aus den USA gedroht, sollte Trump überhaupt jemals Präsident des Landes werden.

Das Online-Treffen #whenallwomenvote sollte am späten Donnerstagabend (23.00 Uhr MESZ) stattfinden. Meghan sei als Überraschungsgast eingeladen, teilten die Veranstalter auf Twitter mit.

Die Initiative “When we all vote” war 2018 unter anderem von der ehemaligen First Lady Michelle Obama gegründet worden. Deren Ehemann, Ex-Präsident Barack Obama, hatte jüngst beim Parteitag der US-Demokraten sehr scharfe Kritik an seinem republikanischen Nachfolger Trump geübt.

Das Online-Treffen mit der Herzogin sei nicht parteiisch, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag eine nicht näher genannte Quelle, die Meghan nahestehen soll. Mit ihrer Teilnahme wolle die 39-Jährige vielmehr Frauen und die Demokratie stärken.

Prinz Harry (35) und Meghan hatten sich im März vom Königshaus losgesagt – dennoch sind sie noch Royals. Mitglieder der königlichen Familie gehen traditionell nicht wählen; ein Gesetz dazu gibt es aber nicht. Königin Elizabeth II. (94) verhält sich politisch neutral. Meghan hatte in einem Interview mit der Zeitschrift “Marie Claire” erwähnt, dass sie bei den US-Wahlen ihre Stimme abgeben werde.

Nach Stationen in Kanada und in der US-Metropole Los Angeles leben Harry und Meghan mit ihrem einjährigen Sohn Archie in den kalifornischen Küstenstadt Santa Barbara. Den sogenannten Megxit nehmen viele Briten der Ex-Schauspielerin (“Suits”) bis heute übel.

Von: APA/dpa

Kommentare

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7 Kommentare auf "Ärger um Herzogin Meghan wegen “Einmischung in Politik”"


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PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Und ich war fest davon überzeugt, die Frau wolle nicht mehr medial präsent sein. Sie wolle zurückgezogen leben und in Abgeschiedenheit sich an Mann und Kind erfreuen. Offensichtlich war das ein Werbegeck, dass sie noch mehr auffällt. Ähnliches machte eine Südtiroler Band vor Jahren, um erneut in die Medien zu gelangen.

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Peter ….. die Brötchen (und anderer Luxus) müssen halt irgendwie verdient werden

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Als ” Freischaffende” 😂 ist Megan wahrscheinlich vor allem am Honor für die Teilnahme interessiert

Einheimischer
Einheimischer
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Mit so einer Frau ist jeder Mann gestraft…

Einheimischer
Einheimischer
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Schraube locker oder es fehlt eine..

Targa
Targa
Superredner
1 Monat 1 Tag
Meghan Markle hat eine steile Karriere hinter sich. Geboren in einfachen Verhältnissen, heute Herzogin und nun möchte sie in die Politik und übermorgen möchte sie Präsidentin der VeteinigtenStaaten werden! Sie ist mit Allem und mit fast Allen auf Kriegsfuß, verklagt Journalisten, die über sie stören und sucht zwanghaft Aufmerksamkeit durch die Presse. Ich persönlich könnte mit so einerm schwierigen Charkter nicht leben. Sie ist eine Person voller Wiedersprüche und meiner Meinung lechzt sie nach Aufmerksamkeit, Macht, Geld und Harry war nur Mittel zum Zweck ganz nach Oben zu gelangen. Wenn Harry die rosarote Brille (vielleicht in ein paar Jahren) abnimmt… Weiterlesen »
Targa
Targa
Superredner
1 Monat 1 Tag

Ich denke, Herzogin Meghan braucht sich in nächster Zeit in Grossbritannien nicht mehr blicken lassen. Die Queen wird geschockt sein, das britische Volk wird enttäuscht sein und Prinz Harry ?!?
Jedenfalls sieht ihre Karriere nicht nach Abgeschiedenheit und Familienleben aus (ohne Presse). Sie sucht die Aufmerksamkeit, möchte um jeden Preis gegen den Strom fließen und das kann gefährlich werden. Früher oder später öffnet Harry seine Augen und dann wird es problematisch. Solange er Frischverliebt ist sehe ich keine Gefahr, aber wenn er beginnt zu Denken und zu Verstehen-dann wird es schwierig!

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