Paul Rudd: Humor hält anscheinend jung

“Ant-Man”-Star Paul Rudd wird 50

Samstag, 06. April 2019 | 12:33 Uhr

Paul Rudd (“Ant-Man”) macht jeden Spaß mit: Als er im letzten Jahr mit dem “Hasty Pudding”-Preis der Theatergruppe der Universität Harvard als Mann des Jahres geehrt wurde, trug er einen bunten Büstenhalter mit großer Würde. Am 6. April feiert der noch immer sehr jugendlich wirkende Schauspieler seinen 50. Geburtstag.

Neben vielen hervorragenden Leistungen in Film und Fernsehen würdigten die Organisatoren im Vorfeld besonders Rudds Fähigkeit, “seit 1995 nicht gealtert zu sein”. “Wir können es nicht erwarten, dass er uns die Quelle der ewigen Jugend verrät”, sagte die Vorsitzende der wilden Theatergruppe, Amira Weeks. Und auch sonst scheint ihn sein Erfolg nicht verändert zu haben. “Paul ist fantastisch”, schwärmte Jennifer Aniston, die mit Rudd “Wanderlust – – Der Trip ihres Lebens” (2012) gedreht hat. “Er ist noch immer derselbe, der er 1997 war.”

Humor hat Paul Rudd schon immer gehabt: Der US-Schauspieler ist mit einigen Komödien zum Star werden. Vor allem mit Judd Apatow, der gerne ein festes Team für seine zuweilen etwas derben Komödien um sich scharrt, hat Paul Rudd immer wieder zusammengearbeitet. “Jungfrau (40), männlich, sucht…”” (2005), “Beim ersten Mal” (2007) oder “Immer Ärger mit 40” (2012) heißen ihre gemeinsamen Filme.

Das war nicht unbedingt Rudds Plan gewesen: “Es ist nicht so, dass ich nur mit Freunden zusammenarbeiten möchte”, sagte er “Glamour”. “Ich will mit Leuten zusammenarbeiten, mit denen ich noch nie zusammengearbeitet habe. Und ich will ganz verschiedene Genres ausprobieren.”

Das ist dem Schauspieler inzwischen gelungen, der als Insektenmann eine neue Stufe seiner Karriere gezündet hat. Mit viel Witz und Ironie gab Rudd 2015 als neuer Kino-Comic-Held “Ant-Man” sein Debüt – sympathischer Loser und lässiger Superhero zugleich, der auch in Ameisengröße noch über Superkräfte verfügt.

Der Winzling war eine echte Erfrischungs-Kur fürs Superhelden-Genre. “Ant-Man”, basierend auf einer 1962 in einem Heft des amerikanischen Marvel-Verlags aufgetauchten Comicfigur, war lustig und frech, selbstironisch und zudem beseelt von einer fast kindlichen Freude an Größenunterschieden. Gegenstände wurden geschrumpft und vergrößert, mal war der Ameisenmann riesig, mal tatsächlich nicht größer als ein Insekt.

Mehr als 500 Millionen Dollar spielte der Action-Spaß ein, da war eine Fortsetzung keine Überraschung, die noch erfolgreicher werden sollte. Auch in “Ant-Man and the Wasp” (2018) kommt es nicht auf die Größe an.

Von: APA/dpa

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