"Was das Latein angeht, so ist das nicht meine größte Stärke."

“Asterix”-Autor bekommt Tipps aus seiner Familie

Dienstag, 19. Oktober 2021 | 07:30 Uhr

“Asterix”-Autor Jean-Yves Ferri holt sich bei seinen Recherchen über das Altertum Unterstützung in seiner Familie. “Was das Latein angeht, so ist das nicht meine größte Stärke. Aber mein Schwiegersohn ist Latinist und Experte für alte Inschriften”, sagte Ferri der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Ihn kann ich jederzeit zurate ziehen”. Sein Schwiegersohn sei einer der letzten ausgebildeten Spezialisten für Altlatein und Etruskisch in Frankreich.

“Im Augenblick sammelt er alle überlieferten gallischen Inschriften. Das ist natürlich sehr praktisch für mich”, meint Ferri. Der 1959 geborene Texter Ferri, der mit Zeichner Didier Conrad die “Asterix”-Abenteuer seit 2013 verantwortet, hat aber auch persönlich eine Passion für Geschichte. “Mich hat die Antike immer schon interessiert. Seit der Arbeit an Asterix habe ich mich darin vertieft. Ich gehe gern von einer wahren Begebenheit aus, zum Beispiel von Caesars Arbeit an dem Buch “Der Gallische Krieg”. Es gibt dann einen Ausgangspunkt, von dem ich eine Geschichte stricken kann.” An diesem Donnerstag erscheint der neue Band “Asterix und der Greif”.

Von: APA/dpa

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