James Cameron und seine Hauptdtarsteller

“Avatar”-Fortsetzung geht “noch mehr in die Tiefe”

Mittwoch, 07. Dezember 2022 | 21:21 Uhr

13 Jahre nach dem bahnbrechenden 3D-Film “Avatar” bringt James Cameron am 14. Dezember die Fortsetzung “Avatar – The Way of Water” in die Kinos. Erneut schuf der Regisseur eine optisch überwältigende Szenerie. Doch das Wichtigste sei nicht die Technik, betonten Cameron und sein Cast bei einer Videopressekonferenz in London. “Der zweite Teil geht emotional noch mehr in die Tiefe”, sagte Cameron. Tief sind dabei nicht nur die Gefühle, sondern auch die Schauplätze.

“The Way of Water” präsentiert nämlich, wie der Titel verrät, eine Welt mit viel Wasser. In den Manhattan Beach Studios wurde ein riesiges Becken errichtet, in dem die Schauspielerinnen und Schauspieler tauchten – und dabei lange die Luft anhielten, um nicht mit Luftblasen die Aufnahmen zu beeinträchtigen. Cameron zeigt sich diesbezüglichen von den Leistungen von Kate Winslet und Sigourney Weaver beeindruckt. “Ich bin Freediver seit 50 Jahren. Aber Kate hat uns alle übertroffen, auch wenn Sig sehr nahe an ihr dran war.”

Sieben Minuten und 15 Sekunden soll Winslet für eine Szene unter Wasser geblieben sein. “Ich habe ein Video davon, weil sich mein Mann an den Set geschlichen und alles mit dem Handy aufgenommen hat”, erzählte die 47-Jährige. “Ich konnte es nicht glauben und musste es sofort Jim (James Cameron, Anm.) mitteilen.” Was diesem ein Lachen entlockte: “Nein, wir haben keinen Wettbewerb daraus gemacht.”

Winslet ist neu im Cast von Avatar. Bei Cameron erwartete sie generell “das Beste in jeder Hinsicht”, letztendlich hätten sie aber vor allem die Figuren überzeugt, mitzuwirken. “Jim schreibt für Frauen immer Charaktere, die nicht nur stark, sondern auch Anführerinnen sind”, schwärmte die Britin. Diese Frauenfiguren würden “mit ihrem Herzen” führen, “bewundernswerte Kraft” haben und außerdem für “ihre Sache einstehen”.

Als furchtlose Kämpferin zeichnete Zoe Saldana ihren Charakter Neytiri in “Avatar”. In der Fortsetzung muss sich diese mit neuen Gefühlen auseinandersetzen. Neytiri und sie hätten parallele Leben gelebt, sagte Salanda: “Als ich Mutter wurde, ist Angst in mein Leben gekommen. Angst, jemanden zu verlieren, den man so sehr liebt.” Auch ihre Filmfigur ist in der Fortsetzung eine besorgte Mutter. “Es hat mich inspiriert, dass Zoe und Sam (Schauspielkollege Worthington, Anm.) jetzt Eltern sind”, betonte der fünffache Vater Cameron. “Wir wollten uns in die Familiendynamik und in die Verantwortung, die mit Kinder kommt, thematisch vertiefen.”

“Avatar” gilt bis dato nach wie vor als an den Kinokassen erfolgreichster Film. Das allein sei kein Grund für eine Fortsetzung gewesen, meinte der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der auch den Schnitt anfertigte. “Es scheint für jeden auf der Hand zu liegen: Du hast viel Geld verdient, also machst du ein Sequel”, so der 68-Jährige. “Aber Steven Spielberg hat keine Fortsetzung von E.T. gedreht.” Es stehe viel auf dem Spiel, eine Fortsetzung sei nicht zwingend. “Aber wir haben diese fantastische Besetzung”, schwärmte der Filmemacher.

Auch Weaver, deren Figur im ersten Teil starb, ist wieder mit dabei. Sie spielt quasi ihre eigene Tochter – ein Avatar macht es möglich. “Ich bin gerne aus meiner Haut geschlüpft, um diese manchmal görenhafte Person zu werden”, schmunzelte sie. Sam Worthington nahm seine Rolle als Jake Sully wieder auf und war von den Vorbereitungen beeindruckt: “Jim gab mir ein Skript, das nannte sich ‘Avatar 1.5’.” Dabei handelte es sich um eine detailreiche Schilderung der Zeit, die in der fiktiven Welt zwischen den ersten beiden Teilen verstrichen war. “Daran konnten wir gut ansetzen. Andere hätten sich zufrieden gegeben, diese Geschichte zu verfilmen, aber nicht dieser Typ”, lachte Worthington.

“Bei einem Sequel ist es wichtig, das wertzuschätzen, was das Publikum am ersten Teil geliebt hat. Aber auch, das Publikum mit Dingen zu überraschen, die es nicht erwarten”, sagte der angesprochene Regisseur. Sein Produzent Jon Landau ergänzte: “Das Spannende sind die Themen, die James in seine Geschichten packt. Themen, mit denen du das Kino im Gedanken verlässt. Dieser Film hat wieder eine Botschaft über unsere reale Welt, nicht nur was die Natur, sondern auch Menschen und die Akzeptanz von Menschen mit all ihren Unterschieden betrifft.”

Von: apa

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James Cameron und seine Hauptdtarsteller

“Avatar”-Fortsetzung geht “noch mehr in die Tiefe”

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13 Jahre nach dem bahnbrechenden 3D-Film “Avatar” bringt James Cameron am 14. Dezember die Fortsetzung “Avatar – The Way of Water” in die Kinos. Erneut schuf der Regisseur eine optisch überwältigende Szenerie. Doch das Wichtigste sei nicht die Technik, betonten Cameron und sein Cast bei einer Videopressekonferenz in London. “Der zweite Teil geht emotional noch mehr in die Tiefe”, sagte Cameron. Tief sind dabei nicht nur die Gefühle, sondern auch die Schauplätze.

“The Way of Water” präsentiert nämlich, wie der Titel verrät, eine Welt mit viel Wasser. In den Manhattan Beach Studios wurde ein riesiges Becken errichtet, in dem die Schauspielerinnen und Schauspieler tauchten – und dabei lange die Luft anhielten, um nicht mit Luftblasen die Aufnahmen zu beeinträchtigen. Cameron zeigt sich diesbezüglichen von den Leistungen von Kate Winslet und Sigourney Weaver beeindruckt. “Ich bin Freediver seit 50 Jahren. Aber Kate hat uns alle übertroffen, auch wenn Sig sehr nahe an ihr dran war.”

Sieben Minuten und 15 Sekunden soll Winslet für eine Szene unter Wasser geblieben sein. “Ich habe ein Video davon, weil sich mein Mann an den Set geschlichen und alles mit dem Handy aufgenommen hat”, erzählte die 47-Jährige. “Ich konnte es nicht glauben und musste es sofort Jim (James Cameron, Anm.) mitteilen.” Was diesem ein Lachen entlockte: “Nein, wir haben keinen Wettbewerb daraus gemacht.”

Winslet ist neu im Cast von Avatar. Bei Cameron erwartete sie generell “das Beste in jeder Hinsicht”, letztendlich hätten sie aber vor allem die Figuren überzeugt, mitzuwirken. “Jim schreibt für Frauen immer Charaktere, die nicht nur stark, sondern auch Anführerinnen sind”, schwärmte die Britin. Diese Frauenfiguren würden “mit ihrem Herzen” führen, “bewundernswerte Kraft” haben und außerdem für “ihre Sache einstehen”.

Als furchtlose Kämpferin zeichnete Zoe Saldana ihren Charakter Neytiri in “Avatar”. In der Fortsetzung muss sich diese mit neuen Gefühlen auseinandersetzen. Neytiri und sie hätten parallele Leben gelebt, sagte Salanda: “Als ich Mutter wurde, ist Angst in mein Leben gekommen. Angst, jemanden zu verlieren, den man so sehr liebt.” Auch ihre Filmfigur ist in der Fortsetzung eine besorgte Mutter. “Es hat mich inspiriert, dass Zoe und Sam (Schauspielkollege Worthington, Anm.) jetzt Eltern sind”, betonte der fünffache Vater Cameron. “Wir wollten uns in die Familiendynamik und in die Verantwortung, die mit Kinder kommt, thematisch vertiefen.”

“Avatar” gilt bis dato nach wie vor als an den Kinokassen erfolgreichster Film. Das allein sei kein Grund für eine Fortsetzung gewesen, meinte der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der auch den Schnitt anfertigte. “Es scheint für jeden auf der Hand zu liegen: Du hast viel Geld verdient, also machst du ein Sequel”, so der 68-Jährige. “Aber Steven Spielberg hat keine Fortsetzung von E.T. gedreht.” Es stehe viel auf dem Spiel, eine Fortsetzung sei nicht zwingend. “Aber wir haben diese fantastische Besetzung”, schwärmte der Filmemacher.

Auch Weaver, deren Figur im ersten Teil starb, ist wieder mit dabei. Sie spielt quasi ihre eigene Tochter – ein Avatar macht es möglich. “Ich bin gerne aus meiner Haut geschlüpft, um diese manchmal görenhafte Person zu werden”, schmunzelte sie. Sam Worthington nahm seine Rolle als Jake Sully wieder auf und war von den Vorbereitungen beeindruckt: “Jim gab mir ein Skript, das nannte sich ‘Avatar 1.5’.” Dabei handelte es sich um eine detailreiche Schilderung der Zeit, die in der fiktiven Welt zwischen den ersten beiden Teilen verstrichen war. “Daran konnten wir gut ansetzen. Andere hätten sich zufrieden gegeben, diese Geschichte zu verfilmen, aber nicht dieser Typ”, lachte Worthington.

“Bei einem Sequel ist es wichtig, das wertzuschätzen, was das Publikum am ersten Teil geliebt hat. Aber auch, das Publikum mit Dingen zu überraschen, die es nicht erwarten”, sagte der angesprochene Regisseur. Sein Produzent Jon Landau ergänzte: “Das Spannende sind die Themen, die James in seine Geschichten packt. Themen, mit denen du das Kino im Gedanken verlässt. Dieser Film hat wieder eine Botschaft über unsere reale Welt, nicht nur was die Natur, sondern auch Menschen und die Akzeptanz von Menschen mit all ihren Unterschieden betrifft.”

Von: apa

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1 Kommentar auf "“Avatar”-Fortsetzung geht “noch mehr in die Tiefe”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
6079_Smith_W
1 Monat 26 Tage

Angeblich hat der Film zwei Miliarden gekostet, also wenn es nicht zu einem Kassen-Rekord kommt hat da jemand ein Problem.

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