Drew Barrymore sprach mit "People" u.a. über das Phänomen "Ghosting"

Barrymore über “Ghosting”: “Seltsam, dass jemand sowas tut”

Mittwoch, 28. Dezember 2022 | 12:05 Uhr

US-Schauspielerin Drew Barrymore (“Drei Engel für Charlie”) spricht über die unangenehmen Seiten des Datings. “Es ist unglaublich, wie schmerzhaft Ghosting ist”, sagte die 47-Jährige dem “People”-Magazin über ihre Erfahrungen mit einem plötzlichen Kontaktabbruch durch die andere Person. “Für jeden da draußen, der geghostet wurde und sich fühlt, als sei ein Buschfeuer durch seinen Körper gegangen: Das kann ich sowas von verstehen.”

Es sei so seltsam, dass ein Mensch sich so verhalten könne, so Barrymore. Der Begriff “Ghosting” beschreibt das Phänomen, dass Menschen, die man datet, sich wie ein Gespenst in Luft auflösen – alle Anrufe und Nachrichten bleiben plötzlich unbeantwortet. Psychologen zufolge haben “Ghosts” oftmals Angst vor einer direkten Konfrontation oder auch der Verbindlichkeit, die eine Partnerschaft mit sich bringt.

Sie sei außerdem schon auf Dates gewesen, die sie von Beginn an bereut habe, berichtete Barrymore. Sie habe sich gefragt: “Oh Gott, warum habe ich zu diesem Abendessen ja gesagt? Warum ist mir nicht klar: Mache keine Abendessen.” Es sei hart, sich mit einer anderen Person hinzusetzen, wenn man eigentlich nur so wenige Abende frei und für sich selbst habe, sagte die Schauspielerin, die zwei Töchter hat und seit 2020 eine eigene Talkshow moderiert. “Das allein nimmt dir die Lust am Daten.”

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Barrymore über “Ghosting”: “Seltsam, dass jemand sowas tut”"


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N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 4 h

Na ja, vielleicht ist die Schauspielerin neu in diesem Bereich. Gosting gabs schon vor mehr als 20 Jahren, das ist nicht neu, hat nur nen Namen bekommen und großartigen Unterschied zum realen Leben gibt es da nicht. Im Netz ist es eben nach einer Enttäuschung einfacher, sich gar nicht mehr zu melden.

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