#MeToo-Bewegung sei aber grundsätzlich begrüßenswert

Bill Clinton würde heute in Lewinsky-Affäre genauso handeln

Montag, 04. Juni 2018 | 15:25 Uhr

Der frühere US-Präsident Bill Clinton hätte sich auch zu heutigen Zeiten von #MeToo nicht anders in seiner Affäre mit Praktikantin Monica Lewinsky verhalten. Er hätte vermutlich genauso auf die Vorwürfe reagiert wie damals, sagte Clinton dem TV-Sender NBC am Montag.

Die #MeToo-Bewegung, die mit Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe gegen Filmproduzent Harvey Weinstein begann, begrüße er grundsätzlich. Er habe aber immer noch “einige Fragen über manche der getroffenen Entscheidungen”, sagte Clinton, ohne dabei konkreter zu werden.

Die Affäre mit der Praktikantin Lewinsky hatte Clinton 1999 an den Rand der Amtsenthebung gebracht. Zunächst leugnete er das Verhältnis unter Eid, erst als die Beweise erdrückend wurden, gab er die Affäre zu. Der Demokrat musste sich einem von den Republikanern initiierten Amtsenthebungsverfahren stellen. Der Senat sprach ihn von den Vorwürfen des Meineides und der Behinderung der Justiz frei, Clinton blieb im Amt. Der Politiker war von 1993 bis 2001 Präsident der USA.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "Bill Clinton würde heute in Lewinsky-Affäre genauso handeln"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Mitgequatscht
Mitgequatscht
Tratscher
18 Tage 2 h

Heuchlerpack.. seine Frau ist nicht besser wenn sie mit so einem zusammenbleibt, nur um die politische Karriere nicht zu gefährden. Nein entschuldigt, sie liebt ihn natürlich wegen seines guten Charakters….

Waltraud
Waltraud
Superredner
17 Tage 9 h

Nun, kein Mensch ist unfehlbar und Bill Clinton war noch lange nicht der schlechteste. Bin aber auch froh, dass Hillary nicht das Rennen um die Präsidentschaft gewonnen hat.

wpDiscuz