Das Reisen ist der Royals Lust

Camilla über Reisen mit Charles: “Stehen noch voll im Saft”

Samstag, 20. November 2021 | 11:48 Uhr

Trotz ihres fortgeschrittenen Alters findet Herzogin Camilla (74) sich und ihren Mann Prinz Charles (73) noch nicht zu alt für Fernreisen. “Es war ziemlich hart, wir waren viel unterwegs, und es war ziemlich holprig”, erzählte die Schwiegertochter der Queen auf dem Rückflug von einer Reise des Paars nach Jordanien und Ägypten. “Doch hinterher denke ich: Ok, ich bin zwar viel älter als vor 16 Jahren, aber (…) wir stehen noch voll im Saft.”

Camilla und Charles hatten Ägypten zuletzt Mitte der 2000er-Jahre besucht. Seit ihrer Hochzeit mit dem Thronfolger 2005 hat Camilla unter anderem Kolumbien, Mexiko, die Galapagos-Inseln, Indien, Neuseeland und die Salomonen im Pazifik besucht.

Camilla betonte, es handle sich um Dienstreisen. “Wir mögen zwar angezogen sein und vor den Pyramiden fotografiert werden wie Touristen, aber wir sind nicht im Urlaub”, sagte sie. “Wir arbeiten für die (britische) Regierung und versuchen, einen Unterschied zu machen.”

Die Reisen lohnten sich, sagte die Herzogin, wie britische Medien am Samstag berichteten. Zahlreiche Diplomaten hätten ihr versichert, dass die Besuche des royalen Paars einen wichtigen Effekt hätten. “Wir haben Wochen, Monate, Jahre versucht, diese Türen zu öffnen, und als ein Mitglied der Royal Family vorbeikam, hat es plötzlich funktioniert”, zitierte Camilla die Erfahrungen.

Im Nahen Osten habe sie vor allem der Besuch am Fluss Jordan beeindruckt. Das sei ein “spiritueller” Moment gewesen”, sagte die Herzogin. An der Stelle, an der Jesus getauft worden sein soll, erhielt das Paar mehrere Fläschchen mit geweihtem Wasser.

Britische Medien spekulieren, das Wasser könne für die Taufe von Charles’ Enkelin Lilibet gedacht sein. Die Tochter von Prinz Harry und Herzogin Meghan, die am 4. Juni in den USA geboren wurde, hat weder ihren Großvater noch die Uroma Königin Elizabeth II. bisher kennengelernt. Den Berichten zufolge sind Harry und Meghan noch uneins, ob Lilibet in Großbritannien oder den USA getauft werden soll.

Von: APA/dpa

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