Der Sänger engagiert sich bei der Welthungerhilfe

Carpendale sind bekiffte Menschen lieber als Betrunkene

Freitag, 16. November 2018 | 09:39 Uhr

Schlagerstar Howard Carpendale (72) hat im Fall der Fälle lieber Umgang mit bekifften als mit betrunkenen Menschen. Er finde Marihuana nicht so schlimm wie Alkohol, sagte der in Südafrika geborene Sänger (“Hello Again”) am Donnerstagabend.

“Wenn ich eine Tüte mit Alkohol vergleiche, dann würde ich lieber ein paar Menschen treffen, die eine Tüte geraucht haben.” Auch in der Schlagerszene habe er Drogenkonsum erlebt. “Es war nicht gang und gäbe, aber es passierte schon.”

Carpendale feiert in Kürze nach 50 Jahren sein Bühnenjubiläum mit der Konzertreihe “Die Show meines Lebens” in Berlin. Er äußerte sich in der RBB-Sendung auch zur gesellschaftlichen Spaltung zwischen Arm und Reich. “Es ist unfassbar, dass es auf dieser Welt Milliardäre gibt und andere Menschen haben nichts zu essen. Das kriege ich nicht in den Kopf.” Er engagiere sich bei der Welthungerhilfe und zeige Haltung bei seinen Konzerten. Aber er liebe die Musik zu sehr, um in die Politik zu gehen, sagte der Sänger.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Carpendale sind bekiffte Menschen lieber als Betrunkene"


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m69
m69
Kinig
27 Tage 6 h

Besser dass er beim Singen bleibt, 
wir haben ja schon einen Sänger der sich gerne aus London äußert, den Herbert Grönemeyer.

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