In "Tully" spielt Theron eine erschöpfte Mutter

Charlize Theron war nach Adoption überfordert

Dienstag, 29. Mai 2018 | 11:39 Uhr

Hollywoodstar Charlize Theron hat sich nach der Adoption ihres ersten Kinds in der neuen Mutterrolle überfordert gefühlt. “Bei meinem ersten Kind hatte ich die Angst, dass ich es umbringe”, sagte die 42-Jährige der Illustrierten “Bunte” laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

“Ich war einfach überwältigt, dachte mir nur, ich muss dafür sorgen, dass es am Leben bleibt, und war mir nicht sicher, wie ich das bewerkstelligen soll.” Sie habe total übertrieben, alles sterilisiert und das Baby völlig verwöhnt. Als der Bub einmal die ganze Nacht geschrien habe, “saß ich komplett erschöpft im Badezimmer, über und über mit Schweiß bedeckt, an der Grenze zum Wahnsinn, und mein einziger Gedanke war: Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe.”

Bei ihrer Adoptivtochter sei sie dann viel entspannter gewesen. “Deshalb ist sie nicht so verzärtelt.” Therons Sohn Jackson ist inzwischen sechs Jahre alt, Tochter August drei Jahre alt. Die Erfahrungen mit ihren Kindern konnte Theron wohl auch in ihrem aktuellen Film “Tully”, der diese Woche in den Kinos startet, mit einbringen. In der Tragikomödie spielt sie eine von ihren zwei Kindern vollkommen erschöpfte Mutter, die zum dritten Mal schwanger wird. Das Drehbuch schrieb Oscar-Preisträgerin Diablo Cody (“Juno”).

Von: APA/ag.