Rosenkrieg mit Amber Heard setzte Depp zu

“Der ewige Piratenkapitän” Johnny Depp wird 54

Freitag, 09. Juni 2017 | 09:42 Uhr

Johnny Depp, der am 9. Juni 54 wird, ist wieder in seine Paraderolle geschlüpft: Als ständig betrunkener Captain Jack Sparrow ist er momentan in “Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache” in den Kinos zu sehen. Die Fortsetzung der Piraten-Saga hat weltweit laut “Box Office Mojo” bereits über 500 Millionen Dollar eingespielt. Ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann und Hoffnung macht.

Allerdings hat sich Johnny Depp während der Dreharbeiten nicht nur Freunde gemacht. Seine Trinkerei soll zu Spannungen geführt haben, außerdem ist der Schauspieler ein Langschläfer, der wiederholt verspätet am Set erschienen ist. Aber wenn er da war, dann soll er sehr charmant und nett gewesen sein, heißt es aus laut “Movieweb” aus dem Produktionsumfeld.

Die Trennung von Amber Heard und der anschließende Rosenkrieg haben Johnny Depp ohne Frage ziemlich zugesetzt. Vorwürfe von häuslicher Gewalt, Streit und Lügen waren in den Medien zu lesen, schließlich legten die Schauspieler ihren Scheidungskrieg doch außergerichtlich bei.

Im Laufe seines Lebens war Johnny Depp gleich mit mehreren Traumfrauen liiert: Nach einer kurzen Ehe war er erst mit Jennifer Grey (“Dirty Dancing”) und dann mit Sherilyn Fenn (“Twin Peaks”) zusammen. Für Winona Ryder (“Edward mit den Scherenhänden”) ließ er sich sogar “Winona forever” eintätowieren, das “für immer” hielt etwa vier Jahre.

Mit Supermodel Kate Moss war er liiert, bis er Vanessa Paradis traf. Seine Beziehung zu der französischen Sängerin und Schauspielerin galt als eine Art Traumehe – obwohl beide nie verheiratet waren. Beide haben aber zwei Kinder – doch nach 14 Jahren war im Sommer 2012 Schluss.

Auch im Kino lief es für den Hollywood-Star in den letzten Jahren nicht besonders gut. Wenn man von der Piraten-Saga, der er seinen Stempel aufgedrückt hat, einmal absieht, war es doch eine ganze Reihe Flops, die er zuletzt produzierte.

“The Rum Diary” hat nur die Hälfte seiner Kosten eingespielt, was aber Johnny Depp noch nicht so gestört haben dürfte. Der Film war ohnehin mehr als eine Hommage an seinen toten Freund Hunter S. Thompson gedacht. Aber “Dark Shadows” (2012) spielte gerade so seine Kosten ein, “Lone Ranger” (2013) war ein Fiasko, “Transcendence” (2014) ein Misserfolg und “Mortdecai – Der Teilzeitgauner” (2015) ein Desaster.

Dabei ist Johnny Depp noch immer ein großer Schauspieler. Genial ist seine dröhnenden Parodie auf Donald Trump, die vor der US-Präsidentschaftswahl auf der Website “Funny or Die” veröffentlicht wurde. Mit seiner blonden, geföhnten Matte sieht Depp dabei Donald Trump verblüffend ähnlich.

Im Grunde seines Herzens ist Johnny Depp, der Gitarre spielt, aber immer ein Musiker gewesen. 2015 hat er zusammen mit dem Aerosmith-Gitarristen Joe Perry und Grusel-Rocker Alice Cooper die Band Hollywood Vampires gegründet, die im letzten Jahr auch beim Hessentag in Herborn aufgetreten ist. Mit seiner Band P trat er 1997 sogar in Wien auf.

Von: APA/dpa

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