Schwarzenegger hatte sichtlich Spaß

“Dirigent Arnie” blies in Kitzbühel der Weißwurst den Marsch

Freitag, 25. Januar 2019 | 21:47 Uhr

Ein Königreich für eine Weißwurst: Die 28. Weißwurstparty im Stanglwirt in Going brachte Freitagabend den schon traditionellen, gigantischen medialen Almauftrieb – und dem Kitz-Spektakel seinen größten VIP “back”. Arnold Schwarzenegger nahm samt Partnerin Heather Milligan den Weißwurstkessel in Beschlag – und brach als Dirigent der lokalen Musikkapelle zu neuen Karriereufern auf.

Mit zehn Minuten Verspätung, um Punkt 20.10 Uhr war es soweit: Der Terminator, mit weißem Bart, Trachtensakko und breitestem Steirer-Lächeln, bahnte er sich den Weg durch außer Rand und Band geratene, unentwegt Handys in luftige Höhen haltende Weißwurst-Aficionados. Beim Kessel angekommen, erwartete ihn das übliche Blitzlichtgewitter, das dieses Jahr in seiner Intensität noch einmal eine, nicht für möglich gehaltene, Steigerungsstufe erfuhr.

Empfangen wurde die “Steirische Eiche ” dort von Hausherr Balthasar Hauser, seiner Tochter Maria und Starkoch Alfons Schuhbeck, im Schlepptau hatte er neben seiner Heather unter anderem Steirer-Kumpel Andreas Gabalier, Neffe und Anwalt Patrick Knapp-Schwarzenegger, Top-Model Barbara Meier, die früheren Skiasse Karl Schranz, Stephan Eberharter und Leonhard Stock, Shooting-Star Victoria Swarovski und – als “Kessel-Premierengast” – Schauspiel-Legende Mario Adorf.

Daumen nach oben, in die gierige Menge gewunken und angesetzt zur Begrüßung, in der der Stanglwirt in breitestem “Styrian-dialect” wieder einmal in höchste Höhe gehoben wurde: “Für Heather und mich ist das ein spezielles Hotel. Es ist das grünste Hotel, mit dem herrlichsten Essen, den besten Wiener Schnitzeln und dem fantastischsten Fitnessraum”. Eineinhalb Stunden habe er nach seiner Ankunft am Freitag bereits dort trainiert, ließ der 71-Jährige seine ureigenste Methode wissen, dem Jetlag zu begegnen. Schuhbeck attestierte er schmunzelnd , dem Stanglwirt – in Anspielung auf den Leibesumfang des Kochs – eine “Bauchmaschine” besorgt zu haben.

Und dann – nachdem Hausherr Hauser die Glocke zum Partyauftakt geläutet hatte und “Weil’s wurscht is” gerufen hatte, kam es zu einer Premiere inmitten des alljährlichen Rituals: Schwarzenegger schritt mit Stanglwirt-Tochter Maria in eine Halle nebenan und dirigierte dort die Goinger Musikkapelle. Der fleischgewordene Steirer ließ der Weißwurst mit “Dem Land Tirol die Treue” den Marsch blasen.

Die 2.500 Partygäste, die 3.500 Weißwürste zur freien Verfügung hatten, ließen es inzwischen dicht gedrängt krachen, darunter so manch weiteres Promi-Großkaliber, wie etwa Chartstürmer DJ Ötzi, der gerade mit seinem Best Of-Album Erfolge feiert. Gerry Friedle zeigte sich sichtlich erschlankt. Zwölf Kilo habe er abgenommen, berichtete der Tiroler mit obligater weißer Haube. Begleitet wurde Friedle von Tochter Lisa Marie. Diese feierte ihr Weißwurst-Debüt und hatte ihren Freund an der Seite.

Ansonsten hatte die Weißwurstparty wieder einmal vor allem ein Großaufgebot an bundesdeutschen Promis zu bieten: So etwa Franziska van Almsick, Axel Schulz, Verona Pooth, Maria Höfl-Riesch, Model Franziska Knuppe und Fußballer-Gattin Cathy Hummels.

Von: apa

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