Autorin und Regisseurin Doris Dörrie

Doris Dörrie: “Essen ist immer politisch”

Mittwoch, 26. August 2020 | 12:09 Uhr

Die deutsche Regisseurin und Autorin Doris Dörrie (65) hat sich dafür ausgesprochen, achtsamer mit dem Essen umzugehen. “Wir müssen uns endlich klarmachen, dass wir auf dem Rücken anderer so komfortabel leben”, sagte Dörrie dem “Donaukurier”. Gerade die Deutschen bestünden auf günstige Lebensmittel.

“Unsere heiß geliebten Gewürzgurken sind deshalb so billig, weil wir die rumänischen Erntehelfer so schlecht bezahlen und in miserable Unterkünfte stecken.” Auch Tieren würden schlechte Lebensbedingungen aufgezwängt. Das müsse sich ändern: “Essen ist immer politisch”, sagte die Dramaturgie-Professorin der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Am Mittwoch erscheint Dörries neues Buch “Die Welt auf dem Teller: Inspirationen aus der Küche”.

Von: APA/dpa

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2 Kommentare auf "Doris Dörrie: “Essen ist immer politisch”"


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Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
1 Monat 1 Tag

“Woher stammen heute unsere Tomatenprodukte wie Tomatenmark, -sauce, -saft und Ketchup – aus Italien und Frankreich? Weit gefehlt: China gehört zu den größten “Industrietomatenproduzenten” und Herstellern von Tomatenpüree. Dieses ist eine Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, wird weltweit verschifft und in Großkonzernen wie Heinz, Nestle und Unilever aufbereitet.
Der Film zeigt die Entstehung und Reise des Tomatenpürees, mit all ihren Vor- und Nachteilen, mit dem bitteren Geschmack der Ausbeutung und des Profits.”
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/rotes-gold–die-geheimnisse-der-tomatenindustrie-100.html

Faktenchecker
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Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Meine stammen von Mutti.

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