Nolan setzt lieber auf Spannung als auf Blut

“Dunkirk”-Regisseur Nolan von Alfred Hitchcock inspiriert

Donnerstag, 20. Juli 2017 | 09:45 Uhr

Starregisseur Christopher Nolan (“The Dark Knight”, “Interstellar”) ließ sich bei seinem neuen Film “Dunkirk” von Regielegende Alfred Hitchcock inspirieren. “In all seinen Filmen ging es um die visuelle Sprache der Spannung, und er hatte großen Einfluss auf mich”, sagte Nolan im dpa-Interview über sein Vorbild.

“Bei ‘Dunkirk’ haben wir versucht, Spannung zu schaffen. Wir zeigen nichts Blutiges, nichts, was einen dazu verleitet, von der Leinwand wegzuschauen. Das ist die Sprache der Spannung.” Laut Nolan sei der Film deshalb auch eher ein Spannungs-Thriller als ein klassischer Kriegsfilm.

Auf die Frage, inwiefern ein Film über ein reales Drama noch als Unterhaltung gelten könne, erklärte der 46-Jährige: “Normalerweise sage ich zu den Leuten bei der Premiere: Genießen Sie den Film. Aber das fühlt sich nicht richtig an. Deshalb hab ich hier lieber gesagt: Erleben Sie den Film.” Denn bei “Dunkirk” geht es laut Nolan “eher ums Erlebnis als ums Vergnügen”. Unterhaltung sei es aber trotzdem.

Von: APA/dpa