Von den Vorstadt-Weibern in die Alpen

Filmfestival Kitzbühel mit Drehbuchdebüt von Nina Proll

Freitag, 04. August 2017 | 16:40 Uhr

Das Filmfestival Kitzbühel wartet heuer u.a. mit dem Drehbuchdebüt von Schauspielerin Nina Proll und einem Vortrag von “Die Welt”-Herausgeber Stefan Aust auf. Bei einer Pressekonferenz am Freitag kündigten die Veranstalter außerdem an, dass dem Regisseur Joseph Vilsmaier eine Retrospektive gewidmet wird. Im Zentrum des vom 21. bis 27. August laufenden Festivals stehe aber der Filmwettbewerb.

Die Menge der für dieses Jahr eingereichten Filme sei “gewaltig” gewesen, so Michael Reisch, Geschäftsführer des Filmfestivals, der für das Programm verantwortlich zeichnet. Er bezifferte diese mit “stolzen” 700 Einreichungen. Deshalb habe man erstmals ein Programmteam zusammengestellt, das eine Auswahl traf. Zu sehen gibt es bei der fünften Ausgabe des Festivals abermals Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Die Festivaljury hat die Aufgabe, die besten Filme in den jeweiligen Kategorien auszuzeichnen.

Doch nicht nur unzählige Filme fanden im Vorfeld ihren Weg in die Gamsstadt. Nina Proll werde die Stadt neben ihrem Drehbuchdebüt auch durch ihre Anwesenheit beehren. Man darf sich darauf einstellen, der “Vorstadtweiber”-Darstellerin am 25. August womöglich bei der Weltpremiere von “Anna Fucking Molnar” (Regie: Sabine Derflinger) im Rahmen von “Kino am Berg” in luftigen Höhen zu begegnen, so Reisch.

Beim diesjährigen Festival wird weiters Joseph Vilsmaier, dem laut Reisch “meistgespielten Regisseur der bisherigen Festivaljahre”, der Ehrenpreis für sein Lebenswerk verliehen. Sehen kann man in diesem Jahr außerdem die vom Regisseur handverlesenen Filme “Die Geschichte vom Brandner Kaspar” und den eher unbekannten Film “Und keiner weint mir nach”.

Auch in Kitzbühel kommt man um Themen wie Donald Trump oder den Klimawandel nicht herum. “Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft” von Al Gore zeigt hautnah die durch den Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen. Österreichpremiere ist am 22. August. Wenige Tage später, am 26. August, darf man sich bei “Trumped” ansehen, wie es zu einem Präsidenten Trump kam.

Für die Abrundung des Filmfestivals sorgt ein ausgiebiges Rahmenprogramm, etwa die Ausstellung der Pop-Art-Künstlerin Tanya Wolski, ein Autokino oder das Konzert “The Greatest Sounds Of Hollywood” am 24. August.

www.ffkb.at

Von: apa

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