Die Königin ist gebürtige Heidelbergerin

Flüchtlinge erinnern Schwedens Königin an DDR-Erfahrung

Montag, 19. September 2016 | 14:07 Uhr

Königin Silvia von Schweden fühlt sich aufgrund einer eigenen Erfahrung an der innerdeutschen Grenze in die Situation von Flüchtlingen hinein. Als sie 13 Jahre alt war, sei sie mit dem Taxi an der innerdeutschen Grenze von Volkspolizisten angehalten worden – und ihr in Brasilien ausgestellter Pass sei bei der Kontrolle zunächst nicht anerkannt worden, sagte die gebürtige Heidelbergerin.

Das sei eine “entsetzliche Situation” gewesen, sagte die Königin weiter. “Daran denke ich jetzt immer, wenn ich die Flüchtlinge sehe: Es erinnert mich daran, dass man plötzlich in eine Situation geraten kann, in der man keine Kontrolle hat und nicht versteht, was vor sich geht.”

Königin Silvia und ihr Mann, der schwedische König Carl XVI. Gustaf, kommen im Oktober auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. Vom 5. bis 8. Oktober ist das Königspaar in Berlin, Hamburg, Wittenberg und Leipzig unterwegs.

Von: APA/dpa

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