Der Mord an Enkelin war ein schwerer Schicksalsschlag für Freeman

Freemans Enkelin erstochen – Freund schuldig gesprochen

Dienstag, 08. Mai 2018 | 09:46 Uhr

Knapp drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod von E’Dena Hines, einer Angehörigen von Oscar-Preisträger Morgan Freeman (80), ist der damalige Freund der jungen Frau schuldig gesprochen worden. Der 33-jährige Lamar Davenport sei von einer Richterin in New York des Totschlags schuldig befunden worden, wie die “New York Times” am Montag berichtete. Ihm drohen demnach bis zu 25 Jahre Haft.

Von einer Verurteilung wegen Mordes sah die Richterin ab. In der Tatnacht hatte der Mann die als “Angel Dust” bekannte Droge PCP zu sich genommen.

Die 33-Jährige war im August 2015 vor ihrem Wohnhaus in New York erstochen aufgefunden worden. Während der Messerattacke soll der Mann auf ihr gekniet und religiöse Beschwörungsformeln geschrien haben. Die Verteidigung machte in dem Prozess geltend, dass Davenport unter Drogeneinfluss an Wahnvorstellungen gelitten habe.

Hines war die Stief-Enkelin des Oscar-Preisträgers, durch dessen erste Ehefrau Jeanette Adair Bradshaw verwandt, mit der er bis 1979 verheiratet war. Die angehende Schauspielerin hatte unter anderem in Freemans Film “5 Flights Up” eine kleine Rolle.

2015 hatte Freeman mit Bestürzung auf den gewaltsamen Tod von Hines reagiert. Auf seiner Facebook-Seite sprach der Schauspieler von dem “tragischen und sinnlosen Ableben meiner Enkelin”.

Von: APA/dpa