Egner feierte in den 90er Jahren mit "Dingsda" Erfolge

Fritz Egner schaut Fernsehen nur in den Mediatheken

Mittwoch, 27. Juni 2018 | 10:49 Uhr

Moderator Fritz Egner ist gespannt, wie die Neuauflage seiner Fernsehshow “Dingsda” beim Publikum ankommt. “Die Sehgewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahren sehr verändert, die Aufmerksamkeitsspanne beim Zuschauer ist viel geringer geworden”, sagte der 68-Jährige in Interviews mit dem “Münchner Merkur” und der “tz”.

Für die Sendung brauche man aber Zeit, Kindergedanken müssten sich schließlich entwickeln. “Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob die Leute sich diese Zeit heute noch nehmen.” Auch sein eigenes Verhalten im Umgang mit Medien habe sich sehr verändert, sagte Egner, der “Dingsda” fast ein Jahrzehnt lang moderiert hat. “Sachen, die ich anschauen möchte, schaue ich in den Mediatheken, und zwar dann, wenn es mir passt. Ich schau’ seit Jahrzehnten schon nicht mehr ins Fernsehprogramm.”

Seine Rateshow war vor allem in den 1990er Jahren ein erfolgreiches Format. Dabei erklären Kinder Begriffe, auf die zwei prominent besetzte Teams möglichst schnell kommen müssen. Die Neuauflage in der ARD präsentiert ab Oktober Mareile Höppner (41, “Brisant”).

Von: APA/dpa

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