Bündchen verteidigt ihre Arbeit als Umweltaktivistin

Gisele Bündchen im Streit mit brasilianischer Ministerin

Donnerstag, 17. Januar 2019 | 10:56 Uhr

Supermodel Gisele Bündchen hat im Streit mit Brasiliens neuer Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina ihre Arbeit als Umweltaktivistin verteidigt. “Es überrascht mich, meinen Namen negativ erwähnt zu sehen, weil ich mich für die Umwelt einsetze”, schrieb das brasilianische Model an ihre 4,8 Millionen Follower auf Twitter.

Bündchen reagierte damit auf Kritik Cristinas, die in der neuen brasilianischen Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro als besonders umstritten gilt. “Entschuldigung Gisele, aber Sie sollten unsere Botschafterin sein und sagen, dass Ihr Land die Umwelt schützt”, hatte Cristina erklärt und Bündchen vorgeworfen, “ohne Wissen” Kritik zu äußern.

Das 38-jährige Model, das in den USA lebt, verwies auf langjährige Erfahrung in Umweltfragen: “Seit 2006 unterstütze ich Projekte und engagiere mich für gesellschaftlich-ökologische Zwecke.” Zwar erwähnte sie die Landwirtschaftsministerin nicht direkt, deutete aber an, mit Brasilien für die Umwelt zusammenarbeiten zu wollen. Bündchen setzt sich seit Jahren für den Umweltschutz ein, unter anderem als UN-Sonderbotschafterin für Naturschutz.

Von: APA/ag.

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