Einiges an "Holmes & Watson" dürfte Himbeeren-würdig sein

“Goldene Himbeeren” an Donald Trump und “Holmes & Watson”

Samstag, 23. Februar 2019 | 10:20 Uhr

Über diese Auszeichnung freut sich gewöhnlich niemand: Gleich vier “Goldene Himbeeren” hat der Detektiv-Klamauk “Holmes & Watson” einen Tag vor der Oscar-Verleihung erhalten, darunter als schlechtester Film, für die Regie von Etan Cohen und den Nebendarsteller John C. Reilly. Auch US-Präsident Donald Trump war unter den Ausgezeichneten.

Trump “holte” den Spottpreis als schlechtester Hauptdarsteller für seine unfreiwilligen Auftritte in den beiden Dokumentarfilmen “Fahrenheit 11/9” und “Death of a Nation”. Zudem gab es den “Razzie” in der Sparte “Schlimmste Leinwand-Combo”, der Trump und seiner eigenen Belanglosigkeit zuteil wurde, wie die Verleiher der Spottpreise am Samstag auf ihrer Webseite verkündeten.

Die als schlechteste Nebendarstellerin ebenfalls in “Fahrenheit 11/9” nominierte Trump-Gattin Melania kam glimpflich davon: Die “Goldene Himbeere” ging an Trump-Beraterin Kellyanne Conway. In der bissigen Doku beschäftigt sich Filmemacher Michael Moore mit dem Aufstieg Trumps und den Folgen seines Wahlsiegs für die USA.

Trump bekam die Spott-Trophäe erstmals 1991 für seine Cameo-Rolle in der Fantasy-Komödie “Ghosts Can’t Do It”, die an den Kinokassen völlig floppte. Zu dieser Zeit war er Immobilien-Unternehmer und spielte sich in dem Film selbst. Die “Razzies” wurden 1980 als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "“Goldene Himbeeren” an Donald Trump und “Holmes & Watson”"


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Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Meh, sie sollten vielleicht mal wirklich schlechte Filme/Schauspieler auszeichnen. Bei aller Hassliebe zu Trump, aber der ist halt mal kein Schauspieler.
Die Razzies sind ein Fun-Award, klar. Aber wenn sie so für Politik missbraucht werden, sind sie noch nicht mal mehr lustig.

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