"Feminismus geht zwei Schritte vor, einen zurück"

Goldie Hawn sieht Nachholbedarf bei Gleichberechtigung

Dienstag, 06. Juni 2017 | 16:02 Uhr

Die Hollywood-Schauspielerin Goldie Hawn sieht Nachholbedarf bei der Gleichberechtigung im Filmbusiness. “Der Feminismus geht immer noch zwei Schritte vor, einen zurück”, sagte die 71-Jährige dem Magazin “Donna” laut einer Vorabmeldung vom Dienstag.

Mit Blick auf ihre aktuelle Filmpartnerin, den US-Comedystar Amy Schumer, fügte Hawn hinzu: “Ich weiß, dass Amy mit ihrer Art Männer einschüchtert, obwohl Powerfrauen heute eigentlich normal sein sollten.”

“Zu meiner Zeit ist man als Frau besser nicht so entschieden aufgetreten”, sagte Hawn, die demnächst an der Seite der 36-jährigen Schumer in dem Streifen “Mädelstrip” in den Kinos zu sehen sein wird. “Das hätte diese ganzen alten Männer im Filmbetrieb alarmiert.”

Schumer und Hawn äußerten sich in dem Magazin auch dazu, wie unnachgiebig Hollywood mit Schauspielerinnen wegen ihres Aussehens umgeht. “Wenn ich Karikaturen von mir sehe, in denen ich aussehe wie ein Rugbyspieler, versetzt mir das einen Stich”, sagte Schumer. Auch Hawn befand: “Der Ton ist scharf geworden, das macht mir Angst – da draußen ist so eine Wut.”

Von: APA/ag.

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