Whannell beschäftigt sich in "Upgrade" mit technischem Fortschritt

Horrorfilm-Autor Whannell fürchtet technischen Fortschritt

Donnerstag, 31. Mai 2018 | 13:27 Uhr

Leigh Whannell, Autor angsteinflößender Horror-Filmreihen wie “Saw” und “Insidious”, macht der technische Fortschritt Angst. So sei er jedes Mal beunruhigt, wenn er sich auf seinem Smartphone die neuesten Nachrichtenmeldungen ansehe, sagte der australische Drehbuchautor in einem Interview in Los Angeles.

“Man könnte sagen, dass Smartphones ein Erste-Welt-Problem sind, da Menschen in Syrien sich keine Sorgen über Twitter machen”, führte Whannell aus. Die Menschen in dem Bürgerkriegsland müssten sich schließlich “um größere Dinge Sorgen machen”. “Aber ich denke, dass es in der modernen Gesellschaft eine unterschwellige Angst gibt, die mit unserer Abhängigkeit von Technik und der Bombardierung mit Informationen, die damit einhergeht, zusammenhängt.”

Seine Sorgen hinsichtlich des technischen Fortschritts hingen aber viel mehr mit der menschlichen Natur zusammen als mit der Technik an sich, sagte Whannell. “Wir sind diejenigen, die dieses Zeug erschaffen”, fügte der 41-Jährige hinzu.

Um den technischen Fortschritt geht es auch in Whannells neuem Film “Upgrade”, der am Freitag in den USA ins Kino kommt. Der Science-Fiction-Horror-Streifen, bei dem er das Drehbuch schrieb und Regie führte, handelt von einem Cyborg, also einem Menschen, der dank technischer Veränderungen an seinem Körper übermenschliche Fähigkeiten hat.

Von: APA/Ag.

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