"Arnie" im Kreise zahlreicher weiterer Prominenz

In Kitzbühel regierte der “Weißwurstinator”

Freitag, 19. Januar 2018 | 22:17 Uhr

Die Hahnenkammrennen und Arnold Schwarzenegger – sie haben sich wieder. Am Freitagabend begannen die “Terminator”-Festspiele mit der Eröffnung der legendären Weißwurstparty beim Stanglwirt in Going. Mit Sohn Patrick und Freundin Heather Milligan im Schlepptau sorgte der Hollywood-Star für einen medialen Ausnahmezustand rund um den Weißwurstkessel. Die A-Promidichte war hoch wie selten.

Arnies “Hofstaat” bildete das Vorprogramm. Sein Neffe, der in Los Angeles ansässige Anwalt Patrick Knapp-Schwarzenegger, erkundete zusammen mit seiner Ehefrau Bliss Ellis schon einmal die von Fotografen und Kamerateams umrahmte “unmittelbare Umgebung” des Weißwurstkessels. Und “Arnies” “Best Buddy”, der allgegenwärtige Schauspieler und Ex-Bodybuilder Ralf Möller, zog eine spezielle Show ab: Plötzlich entledigte er sich seiner Jacke und ließ im Shirt und mit Weißbierglas in der Hand die “Muckis” spielen.

Und dann, um Punkt 20.00 Uhr, plötzlich Unruhe im weiten Stanglwirt-Rund. Mächtiges Gedränge und Geschiebe, ein Handy-Blitzlichtgewitter setzte ein. Der Weißwurstkessel zur totalen Nebensache degradiert, alle Blicke Richtung anderes Ende des Saales: He was back. Mit Trachtenjanker und einer in ein Dirndl gewandeten Heather zog er ein. Sohn Patrick, zum ersten Mal bei der Weißwurstparty, erschien ebenfalls trachtig.

Rund um den “Schwarzenegger-Clan” und Stanglwirt Balthasar Hauser fand sich eine Riege an “Society-Creme de la creme” am Kessel: Wladimir Klitschko, Niki Lauda, Andreas Gabalier, DJ Ötzi, Karl Schranz. In der “zweiten Reihe” unter anderem Top-Model Barbara Meier und Skilegende Stephan Eberharter.

“Ich bin glücklich, bei der größten und besten Weißwurstparty der Welt zu sein” hob der 70-Jährige zur üblichen Lobeshymne an, das Blitzlichtgewitter der Fotografen gelassen schmunzelnd über sich ergehen lassend. Und in “American-Steirisch” ließ “Arnie” einen gepflegten Spaß folgen: “Die Klitschkos sind Champions geworden, weil sie auf einer speziellen ‘Weißwurst-diet’ waren.” Die Stanglwirt-Weißwurst-Atmosphäre stufte die “Steirische Eiche” als “gute Hüttn-Stimmung” ein.

Nach 15 Minuten läutete Stanglwirt Hauser wie immer mit der über 400 Jahre alten Stanglwirt-Glocke, rief “Weiß wurscht is” – und dann konnte für die rund 2.500 Gäste das Zuzeln der 3.500 Weißwürste beginnen. Und der “Governator” zog sich samt Tross in eine gemütliche Stube zurück.

Zurück ließ er nicht nur feierwütige “Normalos”, sondern Stars, Sternchen und Adabeis sonder Zahl. Als da etwa gewesen wären: Marc Pircher, Sophia Thomalla, Verona Pooth, Maria Höfl-Riesch, “Volks Rock’n’ Roller”-Bruder Willi Gabalier und Franziska von Almsick. Und zu später Stunde sollte noch die Deutschrock-Band “Revolverheld” den “Weißwurst-Aficionados” ordentlich einheizen.

Von: apa