Japans Kaiser zeigte sich besorgt

Japans Kaiser sorgt sich um Mitmenschen wegen Corona

Freitag, 01. Mai 2020 | 09:36 Uhr

Auch Japans Kaiser Naruhito ist besorgt über die andauernde Corona-Pandemie. Auf dem Weg in seinen Palast grüßte der 60-jährige Monarch am Freitag, dem 1. Jahrestag seiner Thronbesteigung, einzelne Passanten von seiner Limousine aus, wobei er dabei eine Schutzmaske trug. Die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit sei eine “große Herausforderung” für die Menschheit, so Naruhito.

Er sei tief besorgt, viele Menschen seien in einer schwierigen Lage. Naruhito und seine Frau Masako (56) hatten wegen der Pandemie einen für den Frühling geplanten Besuch in Großbritannien verschoben. Naruhito, der am 1. Mai vergangenen Jahres die Nachfolge seines Vaters Akihito (86) angetreten hatte, war von der britischen Queen Elizabeth II. zu einem Staatsbesuch eingeladen worden. Auch eine Veranstaltung zum Geburtstag des Kaisers musste abgesagt werden.

Japan erwägt trotz sinkender Neuinfektionen mit dem Coronavirus eine Verlängerung des seit zwei Wochen geltenden Notstands voraussichtlich um einen Monat. Der zunächst bis zum 6. Mai geltende Notstand bedeutet keine Ausgangssperren wie in Europa. Die Bürger des Landes sind lediglich aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Bisher sind in Japan rund 15.000 Infektions- und 460 Todesfälle offiziell registriert. Inzwischen zeige der Trend der täglichen Neuinfektionen nach unten, hieß es seitens der Regierung.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Japans Kaiser sorgt sich um Mitmenschen wegen Corona"


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Guenni
Guenni
Universalgelehrter
29 Tage 9 h

die Japaner scheinen mit den geringen Einschränkungen Erfolg zu haben. Vielleicht gehen sie ja disziplinierter mit den gewährten Freiheiten um. Die Zahlen, sollten sie stimmen und es so bleiben, klingen jedenfalls optimistisch

Don Bass
Don Bass
Superredner
29 Tage 8 h

460 Todesfälle bei 125 Millionen Einwohnern und großen, dicht bevölkerten Metropolen? Und das im Land mit der ältesten Bevölkerung? Ohne Ausgangssperre, mit dem ersten bestätigten Fall am 17. Jänner?
Für mich klingt das nach dem weltweit besten Ergebnis!

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