Foster unterschätzte die Chancen des US-Immobilientycoons

Jodie Foster sah Trump nicht kommen: “Lebte in einer Blase “

Samstag, 26. Juni 2021 | 10:39 Uhr

Filmstar Jodie Foster (58) hat die Präsidentschaft von Donald Trump nicht kommen sehen. “Während der Obama-Administration habe ich in einer Blase gelebt – viele andere auch”, sagte die Oscar-Preisträgerin (“Angeklagt”, “Das Schweigen der Lämmer”) der “Augsburger Allgemeinen”. “Ich habe nicht verstanden, was sich eigentlich in unserem Land abspielt. Und die Wahl Trumps hat mich ordentlich wachgerüttelt. Diese vier Jahre waren schon heftig.”

Im Kino ist Foster, die seit Jahren keinen großen Film mehr drehte, jetzt als Anwältin Nancy Hollander in dem Guantanamo-Drama “Der Mauretanier” zu sehen. Am 6. Juli soll sie die Filmfestspiele von Cannes eröffnen. Das Festival verleiht ihr die Goldene Ehrenpalme.

Foster sagte über ihre Arbeit als Schauspielerin: “Ich möchte, dass mein Publikum aus meinen Filmen positive moralische Botschaften mitnimmt. Und nach diesen Kriterien suche ich meine Filme aus, zum Beispiel einen Politthriller wie “Der Mauretanier”, wo es ja darum geht, wie sich ein unschuldiger muslimischer Gefangener nicht von Haft und Folter brechen ließ, sondern menschlich reifer wurde und verzeihen konnte. Die Schlüsselfrage ist: Wie tun wir das Richtige? Und darauf gibt es keine einfache Antwort, deshalb wird diese Geschichte auch aus verschiedenen Perspektiven gezeigt.”

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "Jodie Foster sah Trump nicht kommen: “Lebte in einer Blase “"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Doolin
Doolin
Universalgelehrter
27 Tage 23 h

…den Trumpel haben viele unterschätzt…so ging es schon mal bei einem Führer…Hauptsache rechtzeitig aufwachen…
😅

magari
magari
Grünschnabel
27 Tage 22 h

Wie ein Wahlverlierer seinen Mob das Parlament stürmen lässt und er genüsslich das Geschehen einige Kilometer entfernt bei einer Party beobachtet. Ich denke das hat sich bei vielen ins Gedächtnis geschmiedet.

roserl
roserl
Grünschnabel
27 Tage 20 h

Es sich in seiner Bubble bequem einzurichten und so manche gesellschaftlichen Nöte nicht wahrzunehmen, scheint bei der größer werdenden Anzahl der Lifestyle-Linken die Regel zu sein. Die darauf folgende Empörung über Trumps, le Pens und AfDs entwächst demnach entweder der Ignoranz, totaler Arroganz oder schlichtweg der Dämlichkeit.

quilombo
quilombo
Superredner
27 Tage 14 h

soll sie doch froh sein, daß das geringere Übel gewonnen hat. Trumps Regentschaft war für viele Länder eine Katastrophe, aber nicht auszumalen, wenn die Hillary hätte verwirklichen können was sie wollte.
Leider zählt bei den Wahlen in den Usa nur das Geld und die Lobbyisten, nie so etwas wie Menschlichkeit oder Demokratie.

wpDiscuz