Alles eine Frage der Einstellung

Josef Hader überstand halbnackten Dreh im Tiefschnee gut

Freitag, 10. März 2017 | 14:35 Uhr

Der Kabarettist Josef Hader hat eine Szene für seinen Erfolgsfilm “Wilde Maus”, in der er nur mit Unterhose bekleidet im Tiefschnee spielte, gut verkraftet. Er sage ja “ungern so einen esoterischen Satz”, so der 55-Jährige im “Focus”, aber in dem Fall glaube er, “dass der Körper, wenn er vorher weiß, dass es kalt wird, sich nicht so leicht erkältet, wie wenn er es nicht weiß”.

Er sei kein Saunafan, sondern vielmehr “durch mehrere Bauerngenerationen abgehärtet”, erzählte Hader weiters. Die bei der Berlinale mit Szenenapplaus gefeierte Sequenz ganz nackt zu spielen, habe für ihn nicht zur Debatte gestanden, so der Regisseur und Hauptdarsteller von “Wilde Maus”. “Alles andere wäre ein Ausflug in andere Geschmacksregionen geworden – und man kann ja mit der passenden Unterhose nackter aussehen als ohne”, so Hader.

Der Film, der bei der Berlinale seine Premiere feierte, läuft bereits in den österreichischen Kinos.

Von: APA/dpa/ag.

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