Die Debütanten haben fleißig geprobt

Junges Paar mit Down-Syndrom eröffnet Wiener Opernball

Donnerstag, 08. Februar 2018 | 15:28 Uhr

Unter den Debütanten, die am Donnerstagabend traditionell den Wiener Opernball eröffnen sollten, befindet sich zum ersten Mal auch ein Paar mit Down-Syndrom. Die 25-jährige Schauspielerin Swatina Wutha und der 23-jährige Marionettenspieler Felix Röper trafen sich beim Tanzen in einem Kulturverein, der sich dafür einsetzt, Menschen mit Behinderung gleichberechtigt ins kulturelle Leben einzubinden.

Das Paar freut sich über seine Debütanten-Rolle. “Ich habe schon von klein auf mit meiner Familie Opern angeschaut”, sagte Röper der Zeitung “Kurier”. “Und der Walzer ist mein Traum.” Seine Partnerin mag zwar lieber Hip-Hop. Doch auch sie freue sich sehr darauf, “wenn wir dann da stehen und es wirklich live losgeht”.

Zur Politprominenz, die an dem Opernball teilnehmen wollte, gehören neben Kanzler Sebastian Kurz und Präsident Alexander van der Bellen Irlands Regierungschef Leo Varadkar und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko. Auch Ex-Model und Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie sowie die US-Schauspielerin Melanie Griffith haben ihr Kommen zugesagt – Griffith als diesjähriger Gast des 85-jährigen Bauunternehmers Richard Lugner.

Von: APA/AFP

Kommentare

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3 Kommentare auf "Junges Paar mit Down-Syndrom eröffnet Wiener Opernball"


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Mutti
Mutti
Superredner
13 Tage 8 h

Super,wünsch viel spass,🙂

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
13 Tage 8 h

Ich finde es sehr schön dass die beiden den Ball eröffnen dürfen.
Es werden soviele Menschen mit Behinderungen ungerecht behandelt. Ich kenne einen Fall aus meinem Bekanntenkreis wo ein junger Mann mit Downsyndrom die Hotelfachschule besucht hatte um Kellner zu werden. Die Besitzerin eines Cafes wollte ihm auch eine Chance geben und er war sehr fleißig und hat gut gearbeitet. Die Frau musste ihn aber letztendluch endlassen, da er immer wieder gemobbt wurde und sie es nicht mehr mitansehen konnte. Menschen die ihr mikriges Ego nur aufwerten können indem sie andere schlecht machen sind mei er Meinung nach einfach nur erbärmlich.

Waltraud
Waltraud
Tratscher
13 Tage 6 h

Hier wurde ein Zeichen gesetzt, dass diese Menschen vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sind, von denen wir sehr viel lernen können.

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