Darben muss Karl Schranz in St. Anton nicht

Karl Schranz in Tiroler Quarantäne: “Haben genug zu essen”

Samstag, 14. März 2020 | 12:54 Uhr

Die Unter-Quarantäne-Stellung von St. Anton am Arlberg trifft auch den berühmtesten Sohn der Gemeinde: Karl Schranz. Die Skilegende, die im Ort auch das “Hotel Karl Schranz” betreibt, sieht die Situation relativ gelassen. “Wir müssen zufrieden sein. Und wir haben genug zu essen im Haus – schließlich hätten wir damit ja auch die Gäste versorgen müssen”, sagte Schranz im APA-Gespräch.

Auch eine von der Bundesregierung dringend empfohlene häusliche Isolation bringt den “Einsamen Wolf vom Arlberg” nicht aus der Ruhe: “Wir haben alles im Haus – Schwimmbad, Sauna”. Mit den restriktiven Maßnahmen zeigte er sich einverstanden.

Am Freitag, als die Abschottung des Ortes bekanntgegeben wurde, sei im Ort wegen der Plötzlichkeit schon “alles hektisch gewesen”. In seinem Hotel, das er zusammen mit seiner Familie betreibt, seien die Touristen innerhalb von vier Stunden abgereist. “Wir haben alles kanadische Gäste im Haus gehabt”, berichtete Schranz. Seine Tochter Anna habe dann unter anderem den Transport der Touristen organisiert. Der wirtschaftliche Schaden sei natürlich gegeben.

Eine übersteigerte Hektik unter den Einheimischen ortete der dreifache Weltmeister hingegen nicht: “Ich habe nicht den Eindruck, dass große Nervosität herrscht.” Es seien wenig Leute auf der Straße, von einem Ausnahmezustand wollte Schranz aber nicht sprechen.

Von: apa