Cher griff in der Vergangenheit mehrfach die Politik Trumps an

Kennedy-Preise an US-Künstler verliehen

Montag, 03. Dezember 2018 | 12:17 Uhr

Unter dem Applaus von Prominenz aus Hollywood und Politik sind am Sonntag die Kennedy-Preise an US-Künstler verliehen worden. Ausgezeichnet wurden Popstar Cher, der Komponist Philip Glass, Countrysängerin Reba McEntire und Jazz-Saxophonist Wayne Shorter. US-Präsident Donald Trump fehlte bei der Veranstaltung in Washington zum zweiten Mal in Folge.

Der kürzlich verstorbene ehemalige US-Präsident George H. W. Bush erhielt bei der Gala stehende Ovationen. Traditionell sitzt der Präsident bei der Verleihung der Kennedy-Preise neben den Preisträgern. Doch vergangenen Monat hatte eine Sprecherin von Melania Trump angekündigt, dass die First Lady und ihr Gatte nicht zu der Gala kommen würden. Bereits vergangenes Jahr war Trump nach der Ankündigung von Protesten und Boykotten mehrerer Preisträger der Veranstaltung ferngeblieben.

Das Bedauern der Gäste über die Abwesenheit ihres Präsidenten bei der 41. Verleihung der Kennedy-Preise hielt sich jedoch in Grenzen. Cher antwortete auf die Frage, was sie Trump gesagt hätte: “Geh weg.” Die 72-Jährige hatte in der Vergangenheit mehrfach die Politik Trumps angegriffen.

Umso mehr freute sie sich über ihre Auszeichnung: “Ich hätte nie gedacht, dass ich die Richtige bin, um den Pries zu gewinnen – weil ich bin ein bisschen verrückt bin.” Auch die anderen drei Preisträger zeigten sich glücklich und betonten den Wert künstlerischen Schaffens für die USA. “Die Kunstproduktion in diesem Land ist erstaunlich”, sagte der 81-jährige Glass. “Die Künste sind das Gesicht Amerikas.”

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "Kennedy-Preise an US-Künstler verliehen"


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Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
11 Tage 9 h

Ab welchem Kunststoffanteil kann man einen Mensch noch als Mensch bezeichnen?

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