Website hält Geschichte über Raubüberfall in Paris für erfunden

Kim Kardashian verklagt Onlineportal wegen übler Nachrede

Mittwoch, 12. Oktober 2016 | 09:48 Uhr

Neues Ungemach für TV-Starlet Kim Kardashian: Nachdem die 35-Jährige in Paris überfallen und ausgeraubt wurde, sieht sie sich nun als Opfer der Klatschpresse. Am Dienstag verklagte Kardashian das Onlineportal Mediatakeout.com wegen Verleumdung und übler Nachrede, wie aus den bei einem New Yorker Gericht eingereichten Unterlagen hervorgeht.

Das Portal hatte berichtet, die Frau des Rappers Kanye West habe den Überfall und den Raub von Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro in Wahrheit nur inszeniert und belüge ihre Versicherung. Kardashian will nun in einem Prozess nachweisen, dass sie verleumdet wird, und verlangt Entschädigung.

Unterdessen eröffnete die französische Justiz ein formelles Ermittlungsverfahren. Ermittelt werde wegen bandenmäßigen bewaffneten Raubüberfalls, krimineller Vereinigung und Freiheitsberaubung, hieß es am Mittwoch aus Justizkreisen. Das Verfahren sei bereits am Vortag eröffnet worden.

Kardashian gelangte als Sex-Symbol und Darstellerin der Reality-Fernsehserie “Keeping Up with the Kardashians” zu Berühmtheit. In der Nacht zum 3. Oktober wurde die 35-Jährige in einer Luxusresidenz in Paris von als Polizisten verkleideten Dieben überfallen und ausgeraubt. Diese erbeuteten nach Angaben aus französischen Justizkreisen einen vier Millionen Euro teuren Ring und eine Schatulle mit Schmuck im Wert von mindestens fünf Millionen Euro.

Von: APA/ag.

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