In den kommenden Wochen ist der Musiker auch in Österreich live zu erleben

Konstantin Wecker hält politische Musik für notwendig

Montag, 04. Juli 2016 | 12:30 Uhr

Der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker hält politische Musik für notwendiger denn je. "Gerade wieder: Es geht ein Riesenriss durch die Gesellschaft", sagte Wecker am Sonntagabend am Rande des Liedermacher-Festivals "Songs an einem Sommerabend" im oberfränkischen Bad Staffelstein. "Es ist notwendiger als früher für viele Leute, sich Mut machen zu lassen."

Menschen seien nach Konzerten zu ihm gekommen und hätten berichtet, sie würden in ihrer Familie als "Gutmenschen" beschimpft. "Das hätte es vor zehn Jahren in dieser Form nicht gegeben." Grund für das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida sind Wecker zufolge die "Auswüchse des Finanzkapitalismus": "Als es den Leuten besser ging, in einer besseren sozialen Absicherung, wäre das nicht annähernd so passiert."

In den kommenden Wochen ist der Musiker auch in Österreich live zu erleben. So gastiert er am 16. Juli mit einem Soloprogramm im steirischen Judenburg, am 12. August ist er mit Band im Rahmen der "Revolution"-Tournee in der Wiener Arena zu erleben.

Von: apa