Brummer will sich von Angst nicht das Leben diktieren lassen

Kraftklub-Sänger will Angst vor Terror keinen Raum bieten

Donnerstag, 08. Juni 2017 | 09:51 Uhr

Kraftklub-Sänger Felix Brummer (27) will Angst vor möglichen Terrorattacken keinen Raum geben. “Wir wollen auch nicht erschossen oder in die Luft gesprengt werden. Aber ich habe keine Lust, mir von der Angst davor unser Leben diktieren zu lassen”, sagte er dem “Mannheimer Morgen”.

“Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, was alles passieren könnte, dann kann man sich gleich zu Hause einschließen”, so Brummer. Die fünfköpfige Band aus Chemnitz war am Pfingstwochenende beim Musikfestival “Rock am Ring” aufgetreten, das wegen eines Terroralarms unterbrochen worden war.

Der 27-Jährige sagte, dass die Menschen in Deutschland “unendlich privilegiert” aufgewachsen seien: “Keiner leidet Hunger, keiner stirbt an ‘ner Lungenentzündung, weil er sich kein Krankenhaus leisten kann.” Im Großen und Ganzen gehe es uns gut, im Vergleich zu Zeiten von Pest und Krieg. “Jetzt gibt es eben die unwahrscheinliche Möglichkeit, dadurch zu sterben, dass sich ein Bekloppter in die Luft sprengt, weil er deine Art zu leben scheiße findet.” Das ändere nichts daran, dass “wir hier im Vergleich zum Großteil der Welt unglaubliches Glück haben”.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Kraftklub-Sänger will Angst vor Terror keinen Raum bieten"


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fanalone
fanalone
Tratscher
14 Tage 18 h

Was ist das für eine unnütze, infantile Botschaft…auf dem Niveau “keiner sieht mich wenn ich mir die Augen zuhalte”. Und darüber hinaus: Der Wohlstand in dem wir alle leben ist nicht ein reines Glücksprodukt sondern über Generationen erwirtschaftet und aufgebaut. Verteidigt wird so eine Errungenschaft auch nicht durch warme Worte sondern beherztes Handeln.

Tabernakel
14 Tage 18 h

Was verstehst Du denn unter “handeln”?

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