Aldrin - nach dem All erweist sich der Südpol als gefährlicher Ort

Kranker Raumfahrer Buzz Aldrin sicher vom Südpol ausgeflogen

Freitag, 02. Dezember 2016 | 09:21 Uhr

Der erkrankte Ex-Astronaut Buzz Aldrin ist sicher von einer Südpol-Expedition ausgeflogen worden und hat Neuseeland erreicht. Nach Angaben der National Science Foundation NSF kam der 86-Jährige in Westchurch an und wird dort weiterbehandelt.

In einem Statement Aldrins heißt es, er spreche bestens auf seine Behandlung an. Seine Managerin Christina Korp verbreitete auch auf Twitter, Aldrin sei guter Dinge. Ein Bild Korps zeigt Aldrin an einem Tropf hängend lachend in einem Bett liegend.

Der Reiseveranstalter White Desert Tour teilte mit, Aldrin habe Flüssigkeit in der Lunge. Das kann laut Medizinern eine Folge des niedrigen Luftdrucks und der Atmosphäre am Südpol sein. Obwohl dort gerade polarer Sommer mit Temperaturen von etwa 20 Grad unter Null herrscht, ist der Südpol eine der unwirtlichsten Gegenden der Erde.

Aldrin reiste mit seinem Sohn Andrew in einer größeren Reisegruppe in die Antarktis. Er freute sich sehr auf die Expedition: “Südpol, ich komme!” twitterte er noch am 28. November.

Der Rettungsflug der US-Regierungseinrichtung NSF für den Ex-Astronauten ging von der Amundsen-Scott-Station aus an die McMurdo-Station an die Küste der Antarktis. Von dort wurde Aldrin nach Neuseeland geflogen.

Aldrin hatte 1969 als zweiter Mensch nach Neil Armstrong den Mond betreten. Er war Teil der berühmten Apollo-11-Mission und Pilot der Mondfähre.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz