Küblböck ging Sonntag bei einer Kreuzfahrt über Bord

Küblböcks Schauspielschule weist Mobbing-Vorwurf zurück

Montag, 10. September 2018 | 12:04 Uhr

Im Fall des vermissten früheren TV-Stars Daniel Küblböck weist die von ihm zuletzt besuchte Schauspielschule Mobbing-Vorwürfe zurück. “Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück”, hieß es in einer Erklärung der Schule am Montagvormittag in Berlin. “Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck.”

Die ETI Schauspielschule Berlin möchte zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kursierenden Gerüchten tätigen.” In Gedanken sei man bei seiner Familie, den Freunden und Fans.

Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland über Bord gegangen und wird seitdem vermisst. Es gebe Grund zur Annahme, dass der inzwischen als Daniel Kaiser-Küblböck auftretende Sänger (“Deutschland sucht den Superstar” 2002/03) gesprungen sei, erklärte der Kreuzfahrt-Veranstalter.

Im Internet kursiert ein angeblich von Küblböck verfasster Internet-Eintrag, in dem von monatelangem Mobben an seiner Schule die Rede ist und einer Dozentin vorgeworfen wird, nicht eingegriffen zu haben.

Von: APA/dpa

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