Neues Album von Lana Del Rey erscheint demnächst

Lana Del Rey wird 32 Jahre alt

Mittwoch, 21. Juni 2017 | 12:32 Uhr

Sie hat Hollywood-Glamour in die Pop-Musik gebracht und sorgte mit ihren Vintage-Videos für Aufsehen: Lana Del Rey ist mit ihrem Retro-Chic und der Kunst der Selbstinszenierung in kürzester Zeit zum Star aufgestiegen. Am Mittwoch feiert die Sängerin mit dem Hang zur Nostalgie ihren 32. Geburtstag.

Hollywood lässt Lana Del Rey sie nicht los: Für das Video ihrer neuen Single kletterte Lana Del Rey auf das (nachgebaute) H des berühmten Schriftzuges und singt zusammen mit Megastar The Weeknd den zwischen Optimismus und Melancholie schwankenden Slowcore-Song “Lust For Life”, der die Shangri-Las aus den 60er Jahren wieder lebendig werden lässt. Jetzt fehlt nur noch das neue Album von Lana Del Rey – und das wird nächsten Monat erscheinen.

Lana Del Rey hatte 2011 mit der Ballade “Video Games” ihren Durchbruch. Ihr selbstproduziertes Musikvideo wurde auf YouTube millionenfach angeklickt, das Album “Born To Die” ein Welthit.

Elizabeth Grant, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, hatte nur mäßigen Erfolg im Musikgeschäft, bevor sie zu Lana Del Rey wurde – mit schmollenden Lippen, traurigem Lidschatten und voluminöser Haarpracht. Manche Kritiker warfen ihr deshalb vor, nur ein hölzernes Kunstprodukt zu sein und nicht authentisch.

Dass die Sängerin neben ihrem Retro-Image aber auch eine Menge Substanz zu bieten hat, das hat Lana Del Rey in den letzten Jahren vielfach unter Beweis gestellt.

Einer ihrer großen Bewunderer ist der Schauspieler James Franco: “Wenn ich mir ihr Zeug ansehe, wenn ich mir ihr Zeug anhöre, werde ich an alles erinnert, was ich an Los Angeles liebe”, schrieb der Hollywood-Star im “V Magazine”. “Ich werde in einen langen Korridor mit Kult-Figuren aus Los Angeles gezogen, und Kult-Menschen, die ganze Nacht wach wie Vampire und Biker.”

Dabei gehen Film und Musik bei Lana Del Rey Hand in Hand – und die Clips können ruhig auch ein bisschen länger sein. So ist “Tropico” (2013) ein knapp 30-minütigen Kurzfilm mit den Songs “Body Electric”, “Gods and Monsters” und “Bel Air”.

Da tauchen John Wayne und Marilyn Monroe auf, Elvis und Jesus – und mittendrin Lana Del Rey die als (verruchter) Engel zwischen Versuchung und Verführung durch den Garten des Bösen wandelt.

Das Paradies und Los Angeles, ein Strip-Schuppen, Sex und Gewalt: Regisseur Anthony Mandler hat zu dieser munteren Mixtur quietschbunte Bilder gefunden, die nicht selten an die verkitschte Kunst des Künstlerpaares Pierre et Gilles erinnern.

Eine Schauspielkarriere wäre eigentlich ein logischer Schluss, aber daran denkt die Sängerin nicht: “Oh, ich glaube nicht, dass es eine gute Idee wäre, in einem Film mitzuspielen”, sagte sie einmal im Interview der Deutschen Presse-Agentur. “Ich bin eine schlechte Schauspielerin, das hat mir jedenfalls mein Highschoollehrer gesagt. Nein, ich habe keine Ambitionen auf die große Leinwand. Ich bleibe lieber im Studio, ich überlasse das Schauspielern den Profis!”

Von: APA/dpa

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