Der Musiker kritisiert die heutige Oberflächlichkeit

Marius Müller-Westernhagen sieht Demokratie in Gefahr

Donnerstag, 21. Juni 2018 | 12:35 Uhr

Der deutsche Musiker Marius Müller-Westernhagen empfindet seinen frühen Hit “Freiheit” wieder als sehr aktuell. “Die Demokratie ist im Augenblick in Gefahr”, sagte der 69-Jährige am Donnerstag. “Wir erleben eine unglaubliche Flut von Populismus in der Welt.” Das habe mit US-Präsident Donald Trump begonnen und sich dann “erstaunlicherweise” fortgesetzt.

“Die Menschen vergessen leider, was wir an Demokratie und Freiheit haben – sie vergessen, dass es Werte sind, für die man jeden Tag kämpfen und einstehen muss”, sagte Westernhagen. Die Digitalisierung sieht der Musiker nicht immer als Vorteil. “Meine Generation war sehr politisch interessiert – wir wurden nicht dieser Gehirnwäsche aus dem Internet unterzogen, die ständig auf einen einprasselt.” Angesichts dieser Informationsfülle könnten Menschen “gar nicht mehr unterscheiden, was sinnlos und was nützlich ist”. “Ich habe in keiner Zeit gelebt, die oberflächlicher war als die heutige”, fügte Westernhagen hinzu.

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "Marius Müller-Westernhagen sieht Demokratie in Gefahr"


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Edith
Edith
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Der Mann hat recht mit dem, was er da sagt. Oberflächlichkeit ist heutzutage gang und gäbe. Kaum jemand, der seinen eigenen Kopf benutzt.  

Hhhmmmm, was waren das damals noch für Zeiten

….S  E  X  Y ! ! !… 😍😍😍

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