Pech für Jenner

Pepsi zog Werbespot mit Kendall Jenner nach Protesten zurück

Donnerstag, 06. April 2017 | 09:06 Uhr

Der Getränkehersteller Pepsi hat sich mit einem missverständlichen Werbespot viel Ärger zugezogen. Das US-Unternehmen zog das Verkaufsfilmchen mit Model Kendall Jenner am Mittwoch zurück und entschuldigte sich dafür. In einer Anspielung auf die Proteste gegen Polizeigewalt war zu sehen, wie Jenner einem uniformieren Beamten vor einer Kulisse von Demonstranten eine Dose Pepsi-Cola überreichte.

Der Spot sollte eigentlich eine “globale Botschaft der Einheit, des Friedens und des Verständnisses” übermitteln, erklärte Pepsi. “Dieses Ziel haben wir ganz klar verfehlt, und wir entschuldigen uns dafür.” Es sei keinesfalls die Absicht gewesen, “ein ernstes Problem auf die leichte Schulter zu nehmen”.

In sozialen Netzwerken im Internet wiesen zahlreiche Nutzer darauf hin, dass das Überreichen von Erfrischungsgetränken kein probates Mittel im Kampf gegen institutionalisierten Rassismus sei. Zu den Kritikern zählte die Tochter des ermordeten Bürgerrechtlers Martin Luther King, Bernice King. “Wenn Daddy bloß von der Wirkung von Pepsi gewusst hätte”, schrieb sie ironisch auf Twitter – und postete ein Foto, auf dem ihr Vater von Polizisten drangsaliert wird.

Von: APA/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "Pepsi zog Werbespot mit Kendall Jenner nach Protesten zurück"


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Mastermind
Mastermind
Grünschnabel
24 Tage 1 h

Selten so einen Müll gelesen, institutionalisierten Rassismus? Die Zeiten gibt es schon lange nicht mehr, in Amerika machen Schwarze 13% der Bevölkerung aus und sind an mehr als 70% der Morde schuld, meisten sind es Schwarze die Schwarze töten. Polizisten müssen in Amerika jeden Tag um ihr Leben fürchten, dass das nicht spurlos an einem vorbei geht ist klar. Des Weiteren gibt es eher Rassismus gegen Weiße, wir machen am wenigsten aus, auf der Welt gibt es mehr Schwarze, mehr Indier, Pakistaner und Chinesen und für alles seien wir immer die Schuld.

gauni2002
gauni2002
Universalgelehrter
24 Tage 1 h

Da hatte Pepsi eben Pech, dass sie einen nerv der Do-Gooders traf. Ob nun dieser Werbegag so schlimm war, ich sehe es nicht, es war lediglich eine absichtliche Hineininterpretation

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