Roger Waters machte seinen Standpunkt deutlich

Pink-Floyd-Mitbegründer Waters nimmt Trump aufs Korn

Montag, 10. Oktober 2016 | 15:42 Uhr

Beim neuen Rockfestival Desert Trip in den USA hat sich Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters in die Debatte über die sexistischen Äußerungen des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump eingeschaltet. Bei seinem Auftritt am Sonntag gab der 73-jährige Rocker die Nummer “Pigs” zum Besten, mit der er 1977 drei verschiedene Typen machthungriger Menschen (“Schweine”) ins Visier genommen hatte.

Währenddessen schwebte ein überdimensionaler Ballon in Schweineform und mit der Aufschrift “Stop Trump” über den Köpfen der 75.000 Teilnehmer des Open Air-Festivals in der Wüste Südkaliforniens. “Ignorant, lügnerisch, rassistisch, sexistisch” war außerdem darauf zu lesen.

Auf Leinwänden waren unterdessen Anti-Trump-Karikaturen und die Botschaft “Donald Trump ist ein Schwein” zu sehen. Waters legte mit dem Pink-Floyd-Klassiker “Another Brick in the Wall” (Ein weiterer Ziegelstein in der Mauer) nach. Dazu sang eine Gruppe von Teenagern, größtenteils aus ethnischen Minderheiten, auf der Bühne. Auf ihren T-Shirts stand auf Spanisch “Derriba El Muro” (Reißt die Mauer nieder).

Von: APA/ag.

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