In London kann das Werk seit Mitternacht gekauft werden

Prinz Harrys Autobiografie geht weg wie warme Semmeln

Dienstag, 10. Januar 2023 | 19:51 Uhr

Nach wochenlanger Aufregung ist am Dienstag die Autobiografie von Prinz Harry erschienen. Bereits seit Tagen zitieren vor allem britische Medien aus “Reserve”, wie der Titel der deutschen Ausgabe lautet. Das Buch unterliegt eigentlich einer strengen Sperrfrist, war aber vergangenen Donnerstag versehentlich vorübergehend in Spanien zu kaufen gewesen. Nach Angaben seines Verlages sind Prinz Harrys Memoiren bereits 400.000 Mal verkauft worden.

Das teilte der Verlag Transworld Penguin Random House am Dienstagnachmittag mit. Zu den verkauften Exemplaren zählen neben den Hardcover-Ausgaben auch E-Books und Hörbücher. “Wir haben immer gewusst, dass dieses Buch fliegen würde, aber es übertrifft sogar unsere optimistischsten Erwartungen”, sagte Larry Finlay, Geschäftsführer des Verlages, der Nachrichtenagentur PA zufolge. “Soweit wir wissen, sind die einzigen Bücher, die sich am ersten Tag mehr verkauft haben, die mit dem anderen Harry (Potter).”

Die mehr als 500 Seiten lange Autobiografie, die Harry mit Hilfe des Ghostwriters J.R. Moehringer verfasst hat, beinhaltet seine Sicht auf die Spannungen innerhalb der Royal Family und viele persönliche Details. In der vergangenen Woche war das Buch bereits irrtümlicherweise kurzzeitig im spanischen Buchhandel erhältlich, sodass bereits Teile des Inhalts an die Öffentlichkeit gelangten.

Den Berichten zufolge erzählt der jüngere Sohn von König Charles III. darin unter anderem über eine handfeste Auseinandersetzung mit seinem älteren Bruder Prinz William sowie über seine Erfahrungen mit Sex und Drogen. Ebenso wettert er über die britische Presse sowie den Palast und seine Stiefmutter Königsgemahlin Camilla. Auch in mehreren Interviews mit US- und britischen TV-Sendern äußerte sich Harry (38) in den vergangenen Tagen ausführlich über seine Beziehungen zu seiner Familie. Das Königshaus schweigt bisher zu den Vorwürfen.

Im englischen Original lautet der provokative Titel des Buchs “Spare”. Das Wort spielt auf die Redewendung “the heir and the spare” an – also “der Erbe und der Ersatz”. Der Begriff bezieht sich auf den Thronfolger – in diesem Fall Prinz William (40) – und dessen jüngeren Geschwister (Prinz Harry), der höchstens beim Tod des Älteren zum Zuge kommen könnte. Harry soll für die Biografie eine Vorauszahlung von umgerechnet 20 Millionen Euro erhalten haben. Er hat angekündigt, einen Teil der Erlöse zu spenden.

Harrys Beziehung zu seinem Vater König Charles III. und Bruder Prinz William ist durch die Veröffentlichung des Buches enorm belsatet. Für seine Kinder Archie (3) und Lilibet (1) hofft Harry jedoch auf eine künftige gute Beziehung zur Royal Family. Er wolle “eine Familie, keine Institution”, sagte Harry dem US-Magazin “People”. “Deshalb würde mich natürlich nichts mehr freuen, als wenn unsere Kinder Beziehungen zu Mitgliedern meiner Familie aufbauen.” Mit einigen hätten sie diese bereits, was ihn sehr freue.

Von: APA/dpa

Kommentare

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9 Kommentare auf "Prinz Harrys Autobiografie geht weg wie warme Semmeln"


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Tantemitzi
24 Tage 10 Min

Kauf ich nicht! ich werde diesem Schnösel und seiner Frau bestimmt  nicht ihren Luxus finanzieren!  meinen muss ich auch mit Arbeit finanzieren!

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Universalgelehrter
23 Tage 4 h

@Tantemitzi
Da wird Harry aber beleidigt sein, wenn er wegen dir am Hungertuch nagen muss🤭

Hustinettenbaer
23 Tage 17 h

Im Englischen lautet der Buchtitel “Spare”. Übersetzt “Reserve”.
Ich hab mich schon immer gefragt, was “Spareribs” bedeutet. Offensichtlich “Reserverippchen” ?
Aber von wem reserviert, wenn´s doch auf der Speisekarte steht ?
Fragen über Fragen, die auch das Buch nicht klären kann.

schnegge
schnegge
Tratscher
23 Tage 14 h

😂😂😂😂😂😂👍

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
24 Tage 52 Sek

Jetzt hat er endlich seine Aufmerksamkeit, der medienlüsterne Narzisst.

Leonor
Leonor
Universalgelehrter
23 Tage 15 h

Damit hat er sein Einkommen für eine gewisse Zeit gesichert…🙄

schnegge
schnegge
Tratscher
23 Tage 14 h

Für seine Kinder Archie (3) und Lilibet (1) hofft Harry jedoch auf eine künftige gute Beziehung zur Royal Family. Er wolle “eine Familie, keine Institution”, sagte Harry dem US-Magazin “People”. 

na, wenn er sich da wohl nicht selbst ins bein geschossen hat mit seiner biografie…

schwalbe
schwalbe
Neuling
23 Tage 8 h

Recht hat er aber ! Das ist eine Firma und keine Familie ! Und wehe einer denkt anders,so werden sie ausgeschlossen ! Im Königshaus darf es keine Skandale geben,es wird alles unter den Teppich gekehrt ! Für diesen Mut wird Harry noch bezahlen,da wird er noch um sein Leben Angst haben müssen !

Sag mal
Sag mal
Kinig
23 Tage 5 h

obwohl ein beträchtliches Vermögen von S Mutter geerbt braucht ein solches luxeriöses Leben Nebeneinkünfte.Hätte das Buch kein Interesse gefunden wäre das eine Chance u Lehre für Ihn gewesen.

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