Königssohn veröffentlicht Buch unter dem Titel "Spare"

Prinz Harrys Memoiren erscheinen am 10. Jänner

Donnerstag, 27. Oktober 2022 | 14:04 Uhr

Die mit Spannung erwarteten Memoiren von Königssohn Prinz Harry erscheinen am 10. Jänner 2023. Die Autobiografie trage den Titel “Spare”, teilte der Verlag Penguin Random House am Donnerstag in London mit. Das Wort lässt sich unter anderem mit “Überflüssig” oder “Ersatzteil” übersetzen. “Wir freuen uns, die bemerkenswert persönliche und emotional kraftvolle Geschichte von Prinz Harry, dem Herzog von Sussex, ankündigen zu können”, so der Verlag.

Das Titelbild stellt eine Nahaufnahme des 38-Jährigen dar. Eigentlich war das Buch bereits für diesen Herbst angekündigt worden. Medienberichten zufolge wollte der Enkel von Queen Elizabeth II. nach dem Tod seiner Großmutter am 8. September aber einige Passagen nochmal überarbeiten und abschwächen. Harry soll für die Biografie eine Vorauszahlung von umgerechnet 20 Millionen Euro erhalten haben. Er hat angekündigt, einen Teil der Erlöse zu spenden.

Der jüngere Sohn von König Charles III. hatte sich immer wieder unzufrieden gezeigt, wie er in den Medien dargestellt wurde. Mit der Biografie wolle er “einen Bericht aus erster Hand, der korrekt und absolut ehrlich ist”, über sein Leben herausbringen, hatte er angekündigt. Beobachter rechnen auch mit Blick auf den Titel damit, dass Harry erneut deutliche Kritik am Königshaus äußern könnte.

Der 38-Jährige lebt mit seiner Ehefrau Herzogin Meghan (41) und den beiden gemeinsamen Kindern Archie (3) und Lilibet (1) seit einiger Zeit in Kalifornien. Das Paar hat mit dem Umzug seine royalen Pflichten aufgegeben. In mehreren Interviews haben Meghan und Harry den Palast und besonders Charles wiederholt scharf kritisiert. In seiner ersten Rede als König sprach der neue Monarch aber von seiner tiefen Liebe zu den beiden.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Prinz Harrys Memoiren erscheinen am 10. Jänner"


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Krotile
Krotile
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Na ja, wenn man den goldenen Käfig verlässt, muss man halt doch von irgendetwas leben!  Und “sich etwas einschränken” kommt für den jungen Mann, ganz offensichtlich, nicht in Frage! Er wollte ja schließlich nur auf die “königlichen Pflichten” verzichten – von den “königlichen Vorzügen” sprich den königlichen, finanziellen Mitteln, wollte sich das Paar ja eigentlich nicht trennen. Ich werde das Buch jedenfalls NICHT kaufen!  Habgier unterstütze ich grundsätzlich nicht!

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