Aus Geldsorgen nimmt Cathy Lugner wohl nicht teil

“Promi Big Brother” die Vierte: Zwölf Feinde und eine Lugner

Mittwoch, 31. August 2016 | 14:56 Uhr

Am Freitag (20.15 Uhr) startet auf Sat.1 die vierte Ausgabe von “Promi Big Brother” – und schon vor Monaten platzierten “Insider” die Nachricht bei Promi-Zeitschriften: TV-Anwältin Helena Fürst ist dabei. Sie ist die Kandidatin, die sich jeder Producer für seine Show wünscht: streitbar, schrill und mitteilungsbedürftig. Doch Fürst dementierte und Sat.1 teilte wie üblich mit: “Kein Kommentar”.

Spätestens die Einzugsschau gebe Aufschluss über die finalen Kandidaten, sagte ein Sprecher. “Es wurde noch nie so viel falsch spekuliert”, meldete sich jetzt Désirée Nick zu Wort. Die neue Co-Moderatorin an Jochen Schropps Seite kennt die Abgründe der “härtesten Herberge Deutschlands” noch als Kandidatin aus dem letzten Jahr. Wer auch immer nun einzieht: Nick sinnt Rache. “Ich bin allergisch gegen alles Hässliche – und das Camp ist voll von hässlichen Feinden”, sagte sie einer TV-Zeitschrift. Sie freue sich darauf, diese “zerschreddern zu dürfen”.

Drei Kandidaten stehen allerdings schon fest für den zweiwöchigen TV-Knast: die Ex-Frau von Schauspieler Uwe Ochsenknecht, Natascha, Ex-Fußballprofi Mario Basler und Sänger Joachim Witt – Der 67-jährige “Neue Deutsche Welle”-Musiker wurde bekannt mit Titeln wie “Der goldene Reiter” und “Tri Tra Trullala”. Zum Kreis der heiß gehandelten Mitspieler gehören noch Millionärsgattin Cathy Lugner, der adoptierte Prinz Marcus von Anhalt, Transfrau Edona James und “Eis am Stiel”-Darsteller Zachi Noy. Als relativ sicher gilt auch, dass Uschi Glas’ dauerkrawalliger Sohn Ben Tewaag die WG aufmischen soll.

Auf einen jedoch müssen sie alle verzichten: Little Bro. Der Hamster war zwei Jahre im Haus dabei, mit den C- bis Z-Promis auf Du und Du – und musste sich alle Geschichten anhören. Vielleicht gab ihm der Gedanke an die bevorstehende Staffel den Rest. Vor ein paar Wochen segnete er das Zeitliche. Ob die zwölf Bewohner ein neues Haustier bekommen, ist nicht bekannt.

Fest steht aber, dass diesmal alles noch ungerechter werden soll. Noch nie sei das Gefälle zwischen “Oben” und “Unten” so groß gewesen, von der “härtesten Staffel aller Zeiten” ist bei Sat.1 die Rede. Nach dem “Sommerhaus der Stars” bei RTL, das im Juli quotentechnisch ganz passabel lief, muss sich der Sender schließlich etwas einfallen lassen, um die Zuschauer zu locken. Das offizielle Werbeplakat zeigt jedenfalls einen roten Teppich, der in einen Kanal führt. “Schickt Sat.1 die Hälfte der Promis in die Kanalisation, während die andere Champagner schlürft?” fragten sich bereits besorgte Twitter-User. – Ein Fall für die “Anwältin der Armen”? Vielleicht überlegt es sich Helena Fürst ja nochmal.

Von: APA/dpa

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