Weniger Geld für Queen

Queen muss wegen Coronakrise Gürtel enger schnallen

Freitag, 25. September 2020 | 09:55 Uhr

Auch die britische Königin bekommt die Folgen der Coronakrise am Geldbeutel zu spüren: Unter anderem wegen wegfallender Besichtigungen in den königlichen Schlössern muss der royale Haushalt in den kommenden drei Jahren mit 15 Millionen Pfund (16,4 Mio. Euro) Verlust rechnen, wie der Finanzchef des Königshauses, Michael Stevens, am Freitag berichtete. Ein spezieller Etat, der dem Erhalt des Buckingham-Palastes dient, muss mit Einbußen in Höhe von 20 Mio. Pfund rechnen.

Dennoch werde das Königshaus die Steuerzahler angesichts der Pandemie nicht um weitere Gelder bitten, betonte Stevens: “Wir werden versuchen, die Folgen durch eigene Anstrengungen und Effizienz zu managen”, betonte er. Der königliche Haushalt hat bereits einen Einstellungsstopp verhängt und die Gehälter eingefroren. Daneben wird nach Palastangaben nach Möglichkeiten zu weiteren Ausgabenkürzungen gesucht.

Insgesamt standen dem königlichen Haushalt laut dem am Freitag vorgelegten Finanzbericht des im März zu Ende gegangenen Haushaltsjahrs 82,4 Mio. Pfund zur Verfügung. Damit wurde unter anderem ein 15.848 Pfund teurer Charterflug bezahlt, mit dem der inzwischen von seinen königlichen Verpflichtungen zurückgetretene Prinz Andrew im Juli 2019 zu einem Golfclub nach Nordirland jettete.

Mit weiteren 16.440 Pfund schlug ein Charterflug zu Buche, mit dem Prinzessin Anne zu einem Rugby-Match zwischen Schottland und Italien nach Rom flog. Beide Royals seien dabei in offiziellen Diensten des Königshauses im Einsatz gewesen und es seien keine Linienflüge verfügbar gewesen, hieß es zur Begründung.

Neue Einnahmen erzielt der königliche Haushalt durch den Rückzug von Prinz Harry und seiner Frau Meghan – nach ihrem Umzug nach Kalifornien zahlen die Sussexes den Angaben zufolge jetzt Miete für ihren Zweitwohnsitz Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor.

Von: APA/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "Queen muss wegen Coronakrise Gürtel enger schnallen"


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Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

ich denke, ihre Majestät wird deswegen nicht verhungern …. ältere Menschen brauchen nicht mehr so viel …. und für die jüngeren wird es schon reichen

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 2 Tage

Es geht weniger um die Queen als um alle um sie herum.
Das ist nicht ihr persönliches Gehalt, aus diesem Geld werden hingegen der gesamte Palast, dessen Nebenkosten und Instandhaltung, alle Bediensteten, Zulieferer usw. bezahlt, sowie die “Gehälter” der gesamten königlichen Famile.
Die beiden oben genannten überflüssigen Flüge machen nur den Bruchteil eines Prozents davon aus.

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