Giesinger schaffte mit "80 Millionen" den Durchbruch

Sänger Max Giesinger feiert seinen 32. Geburtstag

Samstag, 03. Oktober 2020 | 09:15 Uhr

Es war ein mühsamer Weg, den Max Giesinger gehen musste, bevor er mit Hits wie “80 Millionen” oder “Legenden” zum Star wurde. Erste Erfahrungen sammelte er zunächst als Straßenmusiker, u.a. auch in Australien und Neuseeland – auch wenn die Erinnerung an diese Zeit nicht unbedingt rosarot ausfällt: Damals sei er schüchtern und unerfahren gewesen, “und ich habe schief gesungen”, erzählte er einmal im Sonntagstalk des Radiosenders hr3. Am Samstag feier er seinen 32. Geburtstag.

Einen ersten Schub bekam seine Karriere 2011, als er an der Castingshow “The Voice of Germany” teilnahm. Gewonnen hat er zwar nicht, aber erstmals war ein größeres Publikum auf ihn aufmerksam geworden. Der rote Teppich wurde für ihn danach aber erst einmal nicht ausgerollt, und somit war eine gehörige Portion Eigeninitiative gefragt.

“Laufen lernen” (2014) hieß das Debüt von Max Giesinger. Und beim Laufenlernen haben ihm damals viele Fans geholfen, denn das Album ist erst durch Crowdfunding möglich geworden. “Damals habe ich so viel gutes Feedback bekommen und mir gedacht: ‘So schlecht kann es dann ja nicht sein’, sagte der Songpoet im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

In die Charts kam das Album nicht, aber schließlich nimmt die Plattenfirma BMG ihn unter Vertrag und zwei Jahre später folgt mit der Single “80 Millionen” und dem Album “Der Junge, der rennt” der Durchbruch.

Und was macht Max Giesinger so während der Coronakrise? Im Juni brachte der Singer-Songwriter eine Akustikversion seines Albums “Die Reise” heraus und hat versucht, bei einigen Autokino-Konzerten das Live-Feeling zurückzugewinnen.

Eine große Herausforderungen während des Lockdowns war vor allem die Verpflegung: “Ich habe sonst nie etwas eingekauft und war immer der Typ, der nach draußen gegangen ist”, sagte er im Radio-Talk “Mit den Waffeln einer Frau” bei Barbara Schöneberger. Und er musste lernen zu kochen, was nicht immer gut ging: “Ich habe seit zwei Jahren nicht mehr so schlecht gegessen wie bei mir hier zu Hause”, sagte er Ende März. Das Thema könnte inzwischen vom Tisch sein.

Von: APA/dpa

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