Sam Smith musste sich erst ans Berühmtsein gewöhnen

Sänger Sam Smith am kreativsten, wenn er unglücklich ist

Freitag, 03. November 2017 | 11:45 Uhr

Der britische Soul-Sänger Sam Smith ist nach eigenen Angaben am kreativsten, wenn er traurig ist. “Bin ich glücklich, will ich keine Lieder schreiben” sagte der 25-Jährige gegenüber der Presse – und fügte hinzu, dass er ziemlich oft glücklich sei. “Nur in Phasen, in denen ich in mich gekehrt und tief in meinen Gedanken versunken bin, gehe ich ins Studio und nehme einen Stift zur Hand.”

Seit dem Erfolg seines Debütalbums “In The Lonely Hour” 2014 habe er “aufregende drei Jahre zwischen Selbstfindung, Verlustgefühlen und Kummer” erlebt, sagte Smith. Nach dem Oscar 2016 für “Writing’s on the Wall”, den Titelsong zum James Bond-Film “Spectre”, habe er sich dann erst einmal anderthalb Jahre aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, “um mich an das Berühmtsein zu gewöhnen und zu verstehen, was es wirklich bedeutet”.

Auch äußerlich veränderte sich der Sänger in dieser Zeit: Er nahm 23 Kilogramm ab und wirkt deutlich reifer. Seine Erfahrungen und Gefühle verarbeitete er nun in einem neuen Album, “The Thrill of it All”, das am Freitag auf den Markt kam. Besonders in den ersten zwei bis drei Monaten habe er den Druck gefühlt, an seine früheren Erfolge anzuknüpfen, sagt der 25-Jährige. Doch nun sei er “bereit zu arbeiten” – so habe er bereits den Titel für ein drittes Album.

Von: APA/ag.

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