Der Status Quo-Sänger ist empört

Sänger von Status Quo hadert mit Brexit-Votum

Montag, 05. September 2016 | 09:02 Uhr

Der Sänger der britischen Rockband Status Quo, Francis Rossi, regt sich immer noch über das Brexit-Votum seiner Landsleute auf. “Ich kann es immer noch nicht fassen, es ist ein fucking Fehler!”, empörte sich der 67-jährige Altrocker im Interview mit der “Passauer Neuen Presse” (Montagsausgabe). Dabei musste der Musiker ein eigenes Versäumnis einräumen: “Ich war nicht bei der Wahl.”

Er sei sich sicher gewesen, dass eine Mehrheit für den Verbleib in der EU stimmen würde. Mit Sorge sieht Rossi den Rückfall in den Nationalismus: “Es ist eine verfluchte Sache: Wir sagen: Sei patriotisch! Aber sei nicht nationalistisch!” Die Linie dazwischen sei sehr dünn. “Ich liebe Deutschland sehr, ich liebe auch Holland, aber ich sage das in England nicht zu laut, sonst heißt es: Der ist kein Patriot!”

Nach über 50 Jahren im Rockgeschäft hat Status Quo angekündigt, letztmals eine Tournee mit verzerrten E-Gitarren zu spielen. Die “Last Night Of The Electrics Tour” führt die Band dabei auch nach Wien (12. Oktober) und Klagenfurt (13. Oktober). Danach will die Gruppe ab 2017 als Akustik-Band weitermachen.

Von: APA/ag.

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