Prominente mit Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa (2.v.r.)

Salzburger Festspiele: Politprominenz bei der ISA-Gala

Freitag, 27. Juli 2018 | 10:31 Uhr

Die Gala der “Internationalen Salzburg Association” – kurz ISA – auf Schloss Leopoldskron in Salzburg gilt alljährlich schon als inoffizielle Festspieleröffnung. Dort, wo Festspielgründer Max Reinhardt viele Jahre gelebt hatte, traf sich gestern, Donnerstag, am Abend auf Einladung von ISA-Präsident Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) die Wirtschafts- und Politprominenz zum Festspieldinner.

Ein großes Politaufgebot, Staatsgäste und heimische Politiker, versammelte sich im Schloss Leopoldskron: Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa, der erst eine Stunde vor der Gala am Flughafen Salzburg landete, Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit Ehefrau Doris Schmidauer, die Minister Gernot Blümel, Juliane Bogner-Strauß, Heinz Faßmann, Josef Moser und Staatssekretärin Karoline Edtstadler sowie der amerikanische Botschafter in Österreich, Trevor D. Traina. Er kennt das Schloss Leopoldskron schon seit seiner Kindheit.

Auch die “Stammgäste” der alljährlichen, hochkarätigen Tischgesellschaft fanden sich gestern zum Small-Talk ein, wie Porsche-Erbe Wolfgang Porsche, Bankier Heinrich Spängler, Siemens-Chef Wolfgang Hesoun, Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner, Elisabeth Gürtler und Leica-Eigentümer Andreas Kaufmann.

“Die Gala ist ein Get-together der Förderer und Freunde Salzburgs. Die ISA-Mitglieder fühlen sich zu Salzburg ganz besonders hingezogen und wissen diesen kulturellen Boden zu schätzen”, erklärte der Landeshauptmann nicht ganz ohne Stolz. Mit der Großzügigkeit der Mitglieder konnten bereits 180 Projekte im Kunst- und Kulturbereich gefördert werden.

Vielfach blickt man auch schon ins Jahr 2020, wenn die Salzburger Festspiele in der Mozartstadt ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Dennoch war ein anderer “Hunderter” Gesprächsthema des Abends. “Mamarazza” Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn blickt ihrem 100. Geburtstag im Dezember dieses Jahres entgegen. Zwar musste sie das Getümmel beim Cocktailempfang auf der herrlichen Terrasse des Schlosses sitzend verfolgen, aber eine ISA-Gala ohne die fotografierende Fürstin gab es in den vergangenen Jahrzehnten praktisch nie.

“Das mit dem Fotografieren muss ich allerdings lassen, so gut sehe ich nicht mehr”, sagte der Liebling der Festspielsociety. Trotz ihres Alters wälzt die Fürstin noch weitere Festspielpläne: “Der ‘Jedermann’ ist heuer für mich Pflicht, ich will unbedingt Tobias Moretti erleben.” Ihr gleichtun will es auch der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn, der heuer zum ersten Mal die Salzburger Festspiele besucht. Er will sich morgen die “Zauberflöte” ansehen und kommt dann im August extra noch einmal zur Vorstellung des “Jedermann”.

Von: apa

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