Sascha Hehn im Rechtsstreit um Vermittlung zu einem Werbespot

Sascha Hehn soll seiner Ex-Agentin 25.000 Euro zahlen

Dienstag, 25. April 2017 | 15:25 Uhr

Vor dem Landgericht im deutschen Traunstein ist am Dienstag um die Provision für den Werbevertrag eines großen Elektronikmarktes mit dem Schauspieler Sascha Hehn (62) gestritten worden. Hehns Ex-Agentin klagt auf Zahlung von 25.000 Euro. Sie behauptet, 2015 den Vertrag über eine sechsstellige Summe ausgehandelt zu haben. Der Schauspieler hält dagegen, er selbst habe den Deal abgeschlossen.

Überraschend erschien Hehn selbst vor der Zivilkammer, obwohl er nicht zur Verhandlung geladen war. Sowohl Hehns Lebensgefährtin als auch die Vertreterin einer TV-Firma, die für den Elektronikmarkt arbeitet, sagten als Zeugen aus, dass der 62-Jährige seine Ex-Agentin nicht zu den Vertragsverhandlungen ermächtigt habe. Vielmehr sei Sascha Hehn bei Telefonaten mit ihr zunehmend verärgert gewesen. “Er war sauer, stinksauer”, sagte Hehns Freundin. Der Schauspieler gab sich in der einstündigen Verhandlung wortkarg. Das Urteil wird am 11. Mai verkündet.

Von: APA/dpa