"Wer keinen Charakter hat, kann alles spielen"

Schauspieler Ulrich Tukur hält sich selbst für charakterlos

Sonntag, 07. Januar 2018 | 16:02 Uhr

Der deutsche Schauspieler Ulrich Tukur sieht bei sich selbst einen Mangel an Charakter. Damit erklärte der 60-Jährige im Berliner “Tagesspiegel am Sonntag”, weshalb er so gegensätzliche Personen wie den RAF-Terroristen Andreas Baader und den NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer glaubhaft verkörpern konnte. “Wer keinen Charakter hat, kann alles spielen”, sagte Tukur.

Nach vielen Jahren will der Erfolgsdarsteller nun aus der italienischen Lagunenstadt Venedig nach Deutschland zurückkehren. “Das Leben in Venedig ist anstrengend”, sagte er zur Begründung. Immer wieder müsse er seine Koffer vom Flughafen in den Bus und dann in die für Venedig typischen, mit Touristen überfüllten Wasserbusse schleppen.

“Und wenn Sie das 20 Jahre lang machen, denken Sie, Herrgott, ich möchte auch ganz gern mal mit dem Auto in die Garage fahren und gleich zu Hause sein.” Er wolle künftig in Berlin oder Hamburg wohnen, sagte Tukur.

Von: APA/ag.

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